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Ärgerliche Startniederlage

Zum Auftakt der Challenge-League-Saison verliert der FCW vor 2800 Zuschauern auf der Schützenwiese gegen Wohlen 1:3 (1:1), weil er sich auskontern lässt.

Gianluca Frontino schoss das einzige Winterthurer Tor mit einem Freistoss.
Gianluca Frontino schoss das einzige Winterthurer Tor mit einem Freistoss.
Heinz Diener

Die Winterthurer haben gegen Wohlen eine ärgerliche Niederlage kassiert. Sie waren den Aargauern in mancher Beziehung klar überlegen, aber sie machten nichts daraus. In den Strafräumen, wo es eben spielentscheidend ist, war Wohlen effizienter. Der FCW geriet auf die Verlierstrasse, weil er sich jeweils zu Beginn beider Halbzeiten auskontern liess: In der 6. Minuten erzielte Igor Tadic auf diese Weise das 1:0 für Wohlen, in der 50. Minute Sandro Foschini das 2:1, wobei bei diesem Treffer eigentlich genügend Winterthurer zurückgeeilt waren, um das Schlimmste abzuwenden, aber eben keiner dahin, wo der gefährlichste Mann stand.

Eine Parallele war überdies, dass vor beiden Gegentoren der FCW eine sehr gute Chance vergab. In der 6. Minute verhedderte sich Manuel Sutter, statt entschlossen abzuziehen, und in der 50. Minute wurde ein Abschlussversuch Luca Radices im letzten Moment vereitelt.

Dem FCW ist zugute zu halten, dass er auf die beiden Rückstände reagierte. Das 1:1 erzielte Gianluca Frontino mit einem schönen Freistoss, und es war zu diesem Zeitpunkt verdient. Denn die Winterthurer brachten Wohlen in der ersten Halbzeit immer wieder mal in Schwierigkeiten, einmal hätte es nach einem doch ziemlich offensichtlichen Strafraumfoul an Karim Gazzetta auch Penalty geben müssen. Nach dem 1:2 traf Sutter mit einem Kopfball nur die Latte. Es war schon die letzte wirklich gefährliche FCW-Aktion.

In der letzten halben Stunde verstand es Wohlen gut, den FCW vom eigenen Tor fernzuhalten. Das 3:1 hätte schon in der 68. Minute fallen können, wieder mit einem Konter. Doch Winterthurs Goalie Matthias Minder zeigte bei einem Kopfball Tadics eine gute Parade. Schütze des dritten Wohler Tores war in der 87. Minute schliesslich Kris Kusmanovic, ein ehemaliger Winterthurer wie auch Foschini, der das 2:1 besorgt hatte.

Insgesamt kam der FCW über ein paar gute Ansätze nicht hinaus. Im Defensivverhalten begingen die Winterthurer zwei Fehler zuviel, und nach vorne fehlte es an der Durchschlagskraft im und um den Strafraum.

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