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An der Spitze dranbleiben

Der FCW tritt heute in Kriens an. Gewinnt er gegen einen bekannt unangenehmen Gegner, bleibt die Tabellenspitze in Reichweite. Eine Niederlage wäre ein Rückschritt, ärgerlicher als das 0:6 gegen Lausanne.

Ralf Looses Team hat heuer noch kein Auswärtsspiel verloren. So soll es auch in Kriens bleiben.
Ralf Looses Team hat heuer noch kein Auswärtsspiel verloren. So soll es auch in Kriens bleiben.
Melanie Duchene

Die Aufgabe ist klassisch für diese Liga, für diese Liga des täglichen Kampfs um jeden Punkt: Der FCW tritt als höher eingestufte Mannschaft mit acht Punkten und nur einer Niederlage beim SC Kriens an, dessen primäres Saisonziel der Klassenerhalt ist. Der aber jederzeit fähig ist, einem Gegner wie den Winterthurern Probleme aufzugeben. So wars in der vergangenen Saison, die der FCW als Vierter zwar vier Ränge und 20 Punkte vor dem Aufsteiger aus dem Luzernischen beendete – aber mit nur fünf Punkten aus den vier Direktbegegnungen. Im neuen Kleinfeld siegte mal der SC Kriens, mal der FCW; von der Schützenwiese nahmen die Krienser zweimal einen Punkt mit. Jetzt ist der FCW wieder Vierter, aber er ist es in der Nähe der Krienser, die einen Rang und zwei Punkte hinter ihm liegen. Unterschiedlich ist, wie die beiden Klubs bisher punkteten: Die Krienser gewannen daheim zweimal und verloren auswärts dreimal. Der FCW ist mit sieben Punkten aus drei Spielen in der Fremde führend, nicht aber mit nur einem Punkt aus zwei Heimspielen. Die Ausgangslage der Winterthurer heute ist also diese: Sie müssen punkten, wollen sie vorne «anhängen» und nicht Gefahr laufen, die Spitze früh aus den Augen zu verlieren.

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