Fussball

Arnold und Lepik verlassen den FCW

Der FC Luzern ruft Mittelfeldspieler Remo Arnold vom FCW zurück, das Gastspiel des Esten Mark Lepik in Winterthur ist beendet.

Der FC Luzern will ihn wieder: Remo Arnold.

Der FC Luzern will ihn wieder: Remo Arnold. Bild: Heinz Diener

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Beim FCW zeichnet sich zunehmend ab, wie gross die Änderungen im Kader auf die neue Saison hin sein werden. Betroffen sind vor allem die Leihspieler von Super-League-Vereinen, die die Winterthurer gerne halten würden. Als Erstes wurde klar, dass Mittelfeldspieler Eris Abedini (20) vom FC Lugano schon im Sommer zurückgerufen wird. Er war erst im Winter gekommen, aber offenbar waren den Tessinern die Einsatzzeiten, die Abedini auf der Schützenwiese erhielt, zu gering gewesen. Dabei war die Absicht des FCW gewesen, Abedini vor allem auch mit Blick auf die neue Saison und andere drohende Abgänge auszuleihen.

So eine «Drohung» war jene, dass der FC Luzern Remo Arnold (21), einen «Sechser» wie Abedini, zu Beginn der neuen Spielzeit in seinem Kader sehen möchte. Nun bestätigte der FCL, dass genau dies sein Plan ist. Arnold hat in Winterthur eine vor allem an Konstanz bemerkenswerte Saison hingelegt. Er war gleich Stammkraft und wurde bisher in 32 von 34 Ligaspielen eingesetzt, 30-mal über 90 Minuten. Ihn hätte der FCW besonders gerne noch ein Jahr in seinen Diensten gesehen.

Weitere Leihspieler aus dem aktuellen Stamm sind die Offensivkräfte Roberto Alves (21) und Taulant Seferi (22). Alves war fast die gesamte Vorrunde Joker, der nie begann. Dann aber steigerte er sich zur Stammkraft mit mittlerweile schon elf direkten Torbeteiligungen. Seferi spielt im Frühjahr zwar weniger erfolgreich als im Herbst, ist mit neun Toren und fünf Assists dennoch zweitbester Skorer. Es ist nun davon auszugehen, dass die Grasshoppers nach ihrem Abstieg Roberto Alves und die Young Boys nach ihrem neuerlichen Titelgewinn Seferi zurückrufen.

Radice – ein weiteres Jahr

Prominentes offenes Thema ist weiterhin Topskorer Luka Sliskovic (24), dessen Vertrag ausläuft, der das Angebot des FCW (vorderhand) ablehnte. Dagegen steht nun fest, dass Vizecaptain Luca Radice (32) länger beim FCW bleibt. Gemäss Option, die der Verein zog, hätte sich sein Vertrag ohnehin um ein Jahr bis 2020 verlängert. Jetzt wurde diese Vereinbarung um ein weiteres Jahr hinausgeschoben.

Vorbei ist dagegen die Zeit des estnischen Nachwuchsstürmers Mark Lepik beim FCW. Im Winter als Leihgabe von Flora Tallinn gekommen, konnte der 18-Jährige nie die ihm zugedachte Rolle als Kandidat auf die Nachfolge des Franzosen Jordan Gele spielen. Immer wieder war er verletzt, bestenfalls trainierte er ein paar Tage hintereinander mit. Es reichte nicht mal zu einem Einsatz in der U-21. So blieb es bei den gut 20 Minuten, die Lepik Mitte März in einem Testspiel des FCW bei Austria Lustenau bestritt. Der FCW siegte 5:1, und Lepik hätte noch ein Tor beigetragen, hätte nicht ein Vorarlberger seinen Ball von der Torlinie geschlagen. So aber wurde die ganze Übung zu einem Missverständnis. Der FCW will das Talent allerdings im Auge behalten.

Weil sein Vertrag ausläuft, verlässt auch der Genfer Karim Gazzetta (24) den FCW. Er kam im Herbst 2016 von Servette, brachte es in dieser Saison aber auf keinen Einsatz mehr über 90 Minuten. Überdies hatte der Torhüter Nummer 4, der Albaner Andrea Hoxha (20), am Samstag seinen letzten Auftritt für den FCW – mit einem grösseren Bock auf dem Weg zum 1:1 der U-21 gegen den FC Gossau. Hoxha hat sich nun zur albanischen U-21-Auswahl verabschiedet.

Erstellt: 21.05.2019, 17:59 Uhr

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