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Ausgleich in letzter Sekunde

Fünf Minuten vor Schluss geriet der FCW gegen Flora Tallinn durch einen – zurückhaltend formuliert – zwiespältigen Elfmeter in Rückstand, in letzter Sekunde glich Nicolas Stettler aus. So endete der zweitletzte Test des FCW 2:2.

Nicolas Stettler, der ersten Elf des FCW sehr viel näher als noch im Herbst, erzielte das Tor zum 2:2.
Nicolas Stettler, der ersten Elf des FCW sehr viel näher als noch im Herbst, erzielte das Tor zum 2:2.
Heinz Diener

Es war – bei allerdings unangenehm eisiger Kälte – ein guter Test, auch wenn Estlands Rekordmeister aus Tallinn nur mit vier seiner sieben aktuellen Nationalspieler angereist war – und mit dem finnischen Defensivspieler Anselmi Nurmela als einzigem Ausländer. Flora war ein Gegner von mittlerem Challenge-League-Niveau, einsatzvoll und an einem guten Resultat interessiert. Allerdings kamen die Esten etwas gar leicht zu ihren Toren: Das frühe 1:0 erlaubte FCW-Ersatzgoalie Bojan Milosavljevic dem 19-jährigen Esten Erik Sorga, weil er etwas gar viel Vertrauen in seine fussballerischen Fähigkeiten hatte. Er zögerte seinen – wohl möglichst filigran gedachten – Pass aus dem Fünfmeterraum so lange hinaus, bis der Gegner da war und der Ball von dessen Fuss ins Tor sprang. Das 2:1 war dann ein Elfmeter, den auch nicht rechtfertigte, dass FCW-Verteidiger Marc Schmid etwas nachlässig in einen Zweikampf gegangen war. Der FCW begann wohl kaum zur Hälfte mit der Elf, die in zehn Tagen beim Rückrundenstart gegen den FC Rapperswil-Jona zu erwarten ist. Die einen vom Stamm – wie Torhüter Raphael Spiegel, Abwehrchef Sead Hajrovic oder Sechser Ousmane Doumbia – sind leicht angeschlagen oder nach Krankheit im Rückstand; andere – wie die Routiniers Granit Lekaj, Davide Callà und Luca Radice – bot Trainer Ralf Loose mit jenen auf, deren Tagesaufgabe ein Training zur Mittagsstunde war. Die Mannschaft des Tages hatte gute, aber auch schwächere Momente; wie das Spiel überhaupt auf und ab ging, mal sehenswert, mal fehlerhaft war.

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