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Das Ende einer Ära ist auch eine Chance

Keiner war so lange FCW-Präsident wie Hannes W. Keller. Auf Ende Monat tritt er, mit 76 und knapp 14 Jahre nach seinem Amtsantritt, zurück. Es wird ein Nachfolger wird gesucht.

Einst in einer Krisenzeit ins Amt reingerutscht, hat Hannes W. Keller den FCW wieder auf Vordermann gebracht (Bild: 2008 FCW – St. Gallen).
Einst in einer Krisenzeit ins Amt reingerutscht, hat Hannes W. Keller den FCW wieder auf Vordermann gebracht (Bild: 2008 FCW – St. Gallen).
Stefan Schaufelberger

Am Abend des 9. September 2001 wurde Hannes W. Keller Präsident des FCW. In einer Zeit, in welcher den Verein grosse finanzielle Probleme plagten. Ohne die zwei Millionen Franken, mit denen er in seinem ersten Jahr das klaffende Finanzloch schloss, wäre der Verlust der Lizenz, der Konkurs nicht zu vermeiden gewesen. Insgesamt sind es rund 15 Millionen Franken, die Keller mit seiner AG für Druckmesstechnik in den Verein einschoss. Damit sicherte er dessen finanzielles Fortkommen. Es war die Basis, aus dem FCW wieder einen Verein guten Rufs und soliden Wirtschaftens zu machen. Allerdings nicht einen, der es in die Super League brachte.

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