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Der FC Töss bleibt in der 2. Liga

Der FC Töss bleibt trotz einer 0:2-Niederlage in Küsnacht ein weiteres Jahr in der 2. Liga. Der FC Wiesendangen indes gewann und schliesst damit die Saison sogar vor Phönix Seen ab.

Die Richtung stimmt: Der FC Töss (Sedat Nuhiji) schafft den Ligaerhalt.
Die Richtung stimmt: Der FC Töss (Sedat Nuhiji) schafft den Ligaerhalt.
Nicole Osta

Die letzten Minuten auf dem Sportplatz Heslibach in Küsnacht entwickelten sich für den FC Töss und seine mitgereisten Fans zu einem echten Thriller. Die Auswärtspartie der Winterthurer gegen den FCK war aufgrund eines 0:2-Rückstands bereits entschieden, doch bei der Konkurrenz war immer noch ­alles offen. Beringen lag gegen Phönix lange in Führung, und auch der FC Wallisellen schickte sich gegen den FC Schaffhausen 2 bis in die Nachspielzeit an, drei Punkte zu holen. Hätten die beiden Mannschaften ihre Spiele gewonnen, wäre Töss abgestiegen. Doch weil Phönix und Schaffhausen Schützenhilfe leisteten und den Spielstand noch egalisierten, verteidigte Töss am Ende den zehnten Tabellenrang. «Am ­Ende kommt dieser Klassenerhalt sehr glücklich zustande», sagt Töss-Trainer Reno Todesco, der mit dem Klassenerhalt seine interimistische Mission erfüllte.

Den Tössemern fehlten gegen die clever agierenden Küsnachter der Biss und die Leidenschaft. Zur Pause stand es noch 0:0 unentschieden; nach dem Seitenwechsel stand Töss jedoch unter Dauerdruck und fing sich zwei Tore ein. Erst nach dem zweiten Gegentor war die Todesco-Truppe zu einer Reaktion fähig. Zu spät, um gegen den FCK noch zu punkten. Dass es am Ende doch zum Klassenerhalt reichte, hatte Töss anderen Mannschaften zu verdanken, welche für die Winterthurer spielten – wie so oft in dieser Saison.

Phönix verliert Derniere

Der FC Phönix Seen beendete die Saison in der Gruppe 2 der 2. Liga auf dem enttäuschenden vierten Schlussrang. Für die D’Aversa-Elf, welche eine fantastische Vorrunde spielte und als Leader in die Winterpause ging, ist dies das Ergebnis einer schlechten zweiten Saisonhälfte, in welcher die Mannschaft nie den Tritt fand. Am abschliessenden Spieltag erwies Phönix Seen dann den beiden anderen Winterthurer Vereinen Wiesendangen und Töss einen Dienst: Dank Alessandro Gaetanos Ausgleichstreffer fünf Minuten vor dem Ende der regulären Spielzeit verhalf Phönix dem FC Töss zum Klassenerhalt. Weil der D’Aversa-Elf in den Schlussminuten der Siegtreffer verwehrt blieb, musste man des Weiteren sogar noch den FC Wiesendangen in der Tabelle vorbeiziehen lassen.

Dritter Schlussrang für Wisi Einen klassischen Saisonabschluss lieferten sich Absteiger Brüttisellen-Dietlikon und der FC Wiesendangen. In einer ereignislosen Partie gewinnt der FCW dank einer Leistungssteigerung in Hälfte zwei und schliesst die Saison damit auf dem sensationellen dritten Platz ab – sogar vor Phönix. «Die Mannschaft hat, über die gesamte Spielzeit hinweg gesehen, enorm starke Auftritte gezeigt und sich nun dafür belohnt», sagt Trainer Gianni Lavigna zufrieden.

In der ersten Halbzeit setzten die Wiesendanger nur wenig Akzente, während die Hausherren aggressiver waren und mehr vom Spiel hatten. Mit dem Seitenwechsel stellte der FCW jedoch das System um und nahm fortan das Heft in die Hand. Daniele Luzza nach einer Stunde sowie Michael Acar eine Viertelstunde vor Schluss bescherten ihrer Mannschaft einen Zweitorevorsprung und sorgten damit für die Vorentscheidung.

Hauptprobe misslungen

Der FC Bassersdorf verlor das letzte Meister­schaftsspiel der Saison 2015/16 zu Hause gegen Absteiger Wetzikon 1:2. Damit beendet das Team von Trainer Didier Knöpfli die Saison im 9. Rang. Die Unterländer waren wie oft in den vergangenen Monaten das feldüberlegene Team, doch beim Verwerten der Torchancen taten sich die Bassersdorfer schwer. In der 40. Minute gingen die Oberländer durch einen umstrittenen Foulpenalty durch Alan Sabotic in Führung.

Nach der Pause übernahm Gast­geber Bassersdorf das Kommando und erspielte sich zahl­reiche Torchancen. In der 90. Minute gelang endlich der Ausgleich durch Marc Tinner. In der Nachspielzeit schaffte Wetzikon durch Anthony Migliore allerdings noch den 2:1-Siegtreffer. Wie sagt der Volksmund: Eine misslun­gene Hauptprobe kann eine gelun­gene Premiere zur Folge ­haben. Bassersdorf käme dies im FVRZ-Cup-Final gelegen. mw/oa

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