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Der FCW bedenklich schwach

Nach der 1:4-Niederlage gegen Servette auf der Schützenwiese ist klar: So, wie er auftrat, steckt der FC Winterthur tief im Abstiegssumpf.

Silvio (links) nutzte die einzige Torchance des FCW, um auf 1:4 zu verkürzen
Silvio (links) nutzte die einzige Torchance des FCW, um auf 1:4 zu verkürzen
Johanna Bossart

Die Niederlage des FCW zeichnete sich schon früh ab. Servettes Ligatopskorer Jean-Pierre Nsamé nutzte seine erste Chance aber noch nicht, sondern traf in der 4. Minute nur den Pfosten. Der nächste Fehler in der Winterthurer Hintermannschaft folgte sogleich: In der 8. Minute schlug Jungverteidiger Julian Roth ein Luftloch und konnte danach Routinier Alexandre Alphonse nur noch mit einem Foul im Strafraum stoppen. Ein Platzverweis für Roth war die eine Konsequenz, die andere der 0:1-Rückstand für den FCW, denn Nsamé verwertete den fälligen Penalty.

Damit war der Match praktisch gelaufen. Auf der einen Seite spielte eine völlig verunsicherte Winterthurer Mannschaft ohne Linie und erst noch mit einem Mann weniger auf dem Platz, auf der anderen die Genfer, die durchaus im Stil eines Spitzenteams auftraten. Nsamé erhöhte noch vor der Pause auf 2:0, in der ersten Viertelstunde danach nutzte Servette weitere Winterthurer Abwehrfehler zum 3:0 und zum 4:0. Erst traf Marco Delley, dann Nsamé zum dritten Mal an diesem kalten Abend.

Es war einfach nur bedenklich, wie schwach der FCW vor 2000 Zuschauern auftrat. Wenigstens ein wenig stärker wurde er erst, als Servette nachliess. Silvios Tor zum 1:4 war die Folge davon. Es war die einzige Torchance für das Heimteam.

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