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Der FCZ findet die Punkte auch im Nebel

Der FC Winterthur war dem FC Zürich auch in Unterzahl ein guter Gegner. Aber die Zürcher nutzten eben auch bei dichtem Nebel wenigstens zwei ihrer Chancen. Adrian Winter in der 65. und Roberto Rodriguez in der 98. Minute trafen zum 2:0 des FCZ.

Marco Schönbächler (links, gegen den Winterthurer Tobias Schättin) holte den Platzverweis für Guillaume Katz heraus und bereitete das 1:0 vor, das Adrian Winter erzielte.
Marco Schönbächler (links, gegen den Winterthurer Tobias Schättin) holte den Platzverweis für Guillaume Katz heraus und bereitete das 1:0 vor, das Adrian Winter erzielte.
Heinz Diener

Das erste Derby zwischen FCW und FCZ auf der Schützenwiese seit 21 Jahren war zu einem guten Teil das erhoffte Fussballfest ohne Misston. Aber es war halt doch sehr schade, dass der Blick der 9400 Zuschauer im ausverkauften Stadion stark getrübt wurde – durch dichten Nebel, der den Anlass zwischendurch die Grenzen zur Irregularität überschreiten liess. Dennoch liess Schiedsrichter Nikolaj Hänni, von einem kurzen Unterbruch abgesehen, durchspielen – und so durfte der grosse Challenge-League-Favorit aus Zürich sein erstes halbes Jahr in der ungewohnten Umgebung ungeschlagen beenden.«Ein spannendes Spiel, das sehr viel geboten hat,» sei das gewesen, sagte Thomas Bickel, der Leiter Sport der Zürcher, nach deren 15. Sieg – neben drei Unentschieden – in 18 Spielen. Mit zwölf Punkten Vorsprung auf Neuchâtel Xamax und gar 22 auf den FC Wil und den FC Aarau in die Winterpause zu gehen, das ist schon deutlich mehr als die Hälfte des Rückwegs in die Super League. Also war auch Uli Forte, der Zürcher Trainer, in seiner ersten Bilanz «sehr zufrieden. Wir haben nie verloren – und das hätte nich nie gedacht.» Er habe aber auch, fügte er bei, «einen solchen Abstand zur Gegnerschaft nicht erwartet.»

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