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Der FCZ macht den nächsten Schritt

Der FCZ ist nach zwei Runden wie die Young Boys und Sion ohne Minus-, der FC Thun wie die Grasshoppers ohne Pluspunkt. Vor gut 10 000 Zuschauern im Letzigrund kehrten die FCZler mit zwei Standardsituationen das Spiel gegen Thun zu einem 2:1.

Michael Frey (Bild) hatte mit seinen Kopfbällen genauso viel Anteil an der Wende zugunsten des FCZ wie Alain Nef.
Michael Frey (Bild) hatte mit seinen Kopfbällen genauso viel Anteil an der Wende zugunsten des FCZ wie Alain Nef.

Der FCZ hält seine Marschtabelle weiter ein. Nach zwei Matches im heimischen Letzigrund, worunter das «Auswärts»-Derby, hat er zwei Siege eingespielt. Besser kann man nicht starten, zumal als Aufsteiger. Aber bei genauerem Hinsehen muss man einfach auch sagen: Der Europa-League-Aspirant aus Zürich hat fürs Erste einfach den Achten der vergangenen Saison, die Grasshoppers, und den Sechsten, den FC Thun geschlagen.Eine Besonderheit ist für eine Mannschaft von der Qualität dieses FCZ nicht, den Stadtrivalen zu schlagen, der ja noch ziemlich am Anfang seiner Suche nach einem einigermassen geschlossenen Team ist. Und es ist auch nichts Besonderes, diesen FC Thun geschlagen heimzuschicken, der das Heimspiel gegen Sion knapp und unglücklich verloren hatte und der auch diesmal knapp und – allerdings nur ein bisschen – unglücklich verlor. Aber die Thuner schafften es eben nicht, in der ersten Halbzeit, als sie die stilsicherere Mannschaft waren, mehr als ein Tor zu schiessen. «Unsere erste Halbzeit war gut, ja sehr gut. Da hätten wir zwei, drei Tore schiessen müssen», klagte am Ende Marc Schneider, der auch sein zweites Spiel als Thuner Cheftrainer verlor. Im Mai 2006 war er der Captain jener FCZ-Mannschaft gewesen, die im St.-Jakob-Park in letzter Sekunde das meisterschaftsentscheidende Spiel 2:1 gewann.

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