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Der zurückgenommene Penalty

Nach anfänglicher Mühe setzte sich der oberklassige FC Lugano im Cup-Achtelfinal auf der Schützenwies gegen den FCW 2:0 durch. Rey und Tosetti erzielten die Tore.

Konsternierte Gesichter beim FCW, Jubel bei Lugano nach dem 1:0 durch Antoine Rey
Konsternierte Gesichter beim FCW, Jubel bei Lugano nach dem 1:0 durch Antoine Rey
Keystone

Ein möglicherweise entscheidende Szene spielte sich nach 63 Minuten ab. Beim Stand von 1:0 für Lugano sah Schiedsrichter Nikolaj Hänni ein Foul im Strafraum am Winterthurer Stürmer Patrick Bengondo. Hänni erkannte auf Penalty, nahm aber den Entscheid zurück, nachdem ihn der Assistent auf ein Offside aufmerksam gemacht hatte. Kurze Zeit später fiel das 2:0, das den Tessinern den Weg zur ersten Viertelfinal-Qualifikation seit 2005 ebnete.

In der ersten halben Stunde dominierte der FCW eindeutig. Das erstaunte von daher nicht, als Luganos Trainer Zdenek Zeman im Vergleich zur jüngsten Niederlage in der Meisterschaft in Thun acht Wechsel in der Startformation vornahm. Luganos Goalie Alex Valentini machte nach 27 Minuten die beste Möglichkeit des FCW zunichte, indem er einen Schuss von Christian Fassnacht mit einer glänzenden Parade abwehrte. Acht Minuten später ging Lugano entgegen dem Spielverlauf durch Antoine Rey in Führung, der mit einer Direktabnahme aus rund 20 Metern traf. Erst in der Nachspielzeit der ersten Hälfte legitimierte Zoran Josipovic die Führung der Gäste, indem er sich die zweite nennenswerte Chance Luganos erarbeitete.

Ebenfalls Josipovic hatte Mitte der zweiten Halbzeit das sicher scheinende 2:0 auf dem Fuss. Er brachte jedoch den Ball aus kürzester Distanz nicht an FCW-Torhüter Matthias Minder vorbei. Besser machte es knapp drei Minuten später Matteo Tosetti mit einem platzierten hohen Schuss von der linken Seite. Mit dem deutlichen Vorsprung im Rücken gerieten die Luganesi nicht mehr in Bedrängnis. Winterthur kam nur noch zu einer guten Chancen, die Fassnacht jedoch kurz vor Schluss vergab. Demgegenüber trafen Sabbatini und der eingewechselte Susnjar für Lugano gegen den entblösste Winterthurer Defensive noch je einmal die Latte und den Pfosten.

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