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Die Chance eines hart geprüften Optimisten

Schon vier Jahre spielt Taulant Seferi (22) aus dem Norden Mazedoniens, mit einem Vertrag bei YB, in der Schweiz. Aber er war in dieser Zeit länger verletzt als fit. Jetzt ist er der beste Skorer des FCW – mit den Aussichten, doch noch eine gute Karriere zu machen.

Hansjörg Schifferli
Der beste Skorer des FCW zu sein ist das Eine. Ungewöhnlich ist für Taulant Seferi aber, 17 von 18 Pflichtspielen bestritten zu haben.
Der beste Skorer des FCW zu sein ist das Eine. Ungewöhnlich ist für Taulant Seferi aber, 17 von 18 Pflichtspielen bestritten zu haben.
Heinz Diener

Als die Spieler des FCW an einem Juli-Sonntag nach dem 0:2 im Startspiel in Wil ihre Wunden leckten, war Taulant Seferi auch kurz auf der Schützenwiese. Das Leihgeschäft mit Meister YB war zwar abgewickelt, aber Seferi war angeschlagen. Von Leistenbeschwerden war die Rede, von Verdacht auf eine Schambeinverletzung, was dann schon sehr bedenklich gewesen wäre. Das hätte, ist man ehrlich, in Anbetracht der Verletzungsgeschichte Seferis kaum einen überrascht. Aber es kam anders: Am Mittwoch stieg Seferi ins reguläre Training ein. Am Freitag stand er, eine Viertelstunde vor Schluss, erst ein paar Sekunden auf dem Rasen der Schützenwiese, als er zusammen mit Luka Sliskovic Davide Callàs 2:0 auf dem Weg zum 3:1 gegen Aarau vorbereitete. Und eine Woche später, als der FCW mit einem 4:0 in Rapperswil-Jona auftrumpfte, war Seferi in der Endphase drei Minuten auf dem Platz, als er den Pfosten traf; sechs Minuten brauchte er für sein erstes Tor. Seit der 8. Runde gehört er zur Startelf. Dann schoss er in fünf der ersten sechs Matches in dieser Rolle stets ein Tor, zwei bereitete er vor – und jedes war für die Punktverteilung massgeblich.

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