Fussball

Die nächsten fünf Tore des FCW

Mit dem 5:0 über Brühl St. Gallen gelingt den Winterthurern der fünfte Sieg im sechsten Vorbereitungsspiel.

Luka Sliskovic überzeugte in der Offensive und erzielte das erste und das letzte Tor des FCW.

Luka Sliskovic überzeugte in der Offensive und erzielte das erste und das letzte Tor des FCW. Bild: Urs Kindhauser

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Der FCW beendete die Reihe seiner Testspiele vor dem Meisterschaftsstart am kommenden Samstag gegen Aarau mit einem 5:0 (2:0) gegen den SC Brühl St. Gallen, in der vergangenen Saison Zwölfter der Promotion League. Es war im sechsten Match der fünfte Sieg nach einem 2:2 zum Auftakt gegen den FC Zürich. Die Vorbereitung darf also – bei allen gebührenden Vorbehalten – als geglückt bezeichnet werden. Die insgesamt 24 Tore, im Schnitt also vier pro Spiel, sind jedenfalls ein durchaus ernst zu nehmender Hinweis, dass der FCW offensiv gut besetzt in die Saison geht.

Duo brilliert offensiv

Gegen den SC Brühl, der allerdings in Rückstand ist und einen schwachen Eindruck machte, siegte die Winterthurer hoch, obwohl die meisten ihrer Stammkräfte zuerst auf der Bank sassen und dann in der zweiten Halbzeit neben dem Platz eine Bewegungseinheit absolvierten. Je näher das Ende kam, desto mehr glich die Aufstellung des FCW derjenigen seiner U-21 – mit mehreren «Eins»-Debütanten.

Aber es hielt eben auch diese U-21-Defensive dicht, und in der Offensive setzte ein Duo starke Akzente: Luka Sliskovic, der Captain des Tages, schoss das erste und das letzte Tor und lieferte zwischendurch zweimal den entscheidenden feinen Pass. Und Anes Mahamid, der Stürmer der beiden Israelis, schoss die Tore vom 2:0 zum 4:0, das erste nach Vorarbeit Rijad Salijis. Das 1:0 hatte der zweite Israeli eingeleitet, Mido Badarna, dessen Weitschuss vom Torhüter nicht festgehalten wurde und Sliskovic den Abstauber ermöglichte. Eine Halbzeit lang trat Badarna nicht offensiv, sondern als zweiter «Sechser» auf. Die Zuschauer bekamen also einige Beweise für die Torgefährlichkeit des Duos aus Israel vorgesetzt.

Negativ? Die Verletzten

Sucht man nach negativen Punkten in dieser Vorbereitung, dann ist nicht zu übersehen: Ein Innenverteidiger, Granit Lekaj, verpasste verletzt die ganze Testphase und wird auch den Meisterschaftsstart verpassen; ein zweiter Innenverteidiger, Marin Cavar, fällt wegen seines Kreuzbandrisses monatelang aus; und die beiden Linksfüsse Luca Radice und Enrique Wild mögen sich gegen den VfB Stuttgart nicht so gravierend verletzt haben wie befürchtet, aber auch mit ihnen ist zumindest im ersten Punktspiel gegen Aarau nicht zu rechnen.

Kommt hinzu, dass mit Tobias Schättin ein weiterer Linksfuss einen Teil der Vorbereitung verpasst hatte und sich gestern schon nach einer Viertelstunde wieder angeschlagen abmeldete.

Eher in den Bereich des Überflüssigen gehörte es, gestern noch einen Gastspieler im zentralen Mittelfeld einzusetzen. Er heisst Hugo Colella, ist ein knapp 20-jähriger Franzose, stieg zuletzt in einem halben Jahr bei Hessen Dreieich aus der Regionalliga Südwest in die (fünftklassige) Hessenliga ab. Er fand ganz kurzfristig einen Platz im FCW-Aufgebot des Tages.

Erstellt: 14.07.2019, 12:08 Uhr

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