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Duah setzt erste Duftmarke

Zweieinhalb Minuten brauchte der FCW für sein erstes Tor in der neuen Saison. Manuel Sutter traf beim 100-Jahr-Jubiläum des eine Woche zuvor in die 3. Liga abgestiegenen FC Bülach auf dem Weg zum 5:0 des Gasts aus der Challenge League.

Doppeltorschütze für den FCW: Neuzugang Kwadwo Duah.
Doppeltorschütze für den FCW: Neuzugang Kwadwo Duah.
Heinz Diener

Zur Pause, als die erste Hälfte des Winterthurer Aufgebots ihr Tagwerk beendet hatte, stands 3:0. In der zweiten Halbzeit gings auch nur drei Minuten und 38 Sekunden bis zum ersten Treffer, und den erzielte einer der Neuen des FCW: Kwadwo Duah, 20-jährige YB-Leihgabe, war nach einem Corner erfolgreich – mit einem Kopfball, der von einer bemerkenswerten Vehemenz war und erster Hinweise auf eine spezifische Qualität des Berners. Er ist – wie erwartet – ein Mann mit Punch schoss mit einem guten 20-m-Flachschuss auch noch das 5:0. Es lieferte also eine Doublette – wie vorher Sutter.Dritter Skorer war Silvio, Captain der ersten Halbzeit; in der zweiten trug Luca Radice die Binde. Die zwei dürften auch im Vordergrund stehen, wenn es darum geht Patrik Schuler und Michel Avanzini zu ersetzen, den Captain der vergangenen Saison und seinen Stellvertreter.

Lopez – ernsthafter Kandidat

Die fünf Tore waren etwa die Hälfte dessen, was der FCW an diesem Tag hätte schiessen können. Es war gegen einen bescheidenen Gegner natürlich ein Spiel mit in den meisten Beziehungen mässiger Aussagekraft. Aber immerhin war am Ende der ersten Trainingswoche und nach einer Einheit noch am Morgen insgesamt ordentliche Leistungsbereitschaft zu erkennen. Wie Trainer Umberto Romano überhaupt zufrieden ist mit dem, was er bisher sehen konnte.

Duah hat eine erste kleine Duftmarke gesetzt. Der zweite Neue, Mittelfeldspieler Robin Huser, wurde wegen (abklingender) Knieprobleme nicht eingesetzt. Am meisten geschaut wurde allerdings auf Jordi Lopez, den 25-Jährigen aus Spaniens dritthöchster Liga. Er verteidigte in den ersten 45 Minuten zwischen Guillaume Katz und Tobias Schättin, die ja als Stammkräfte in der Dreierabwehr zu erwarten sind. Lopez bestätigte gutes Zweikampfverhalten und sauberes Passspiel. Er war auch bemüht, seine Kollegen zu führen. Er mag nicht der Schnellste sein. Aber was bisher zu sehen war, müsste ihn zu einem ernsthaften Anwärter auf einen Vertrag machen.

Ein Serbe wird getestet

Allerdings ist geplant, noch einen andern Kandidaten unter die Lupe zu nehmen. Einen Serben namens Nemanja Lakic-Pesic, bald 26 und 1,92 m gross, in der vergangenen Saison absolute Stammkraft beim zweitklassigen österreichischen Verein SV Kapfenberg, zuvor dasselbe anderthalb Jahre lang bei Radnicki Nis in Serbiens höchster Liga.

Und dann wäre noch zu sagen: Luka Sliskovic (22) hat dem neuen Vertragsvorschlag des FCW mündlich beigepflichtet. Vom FCZ-Duo machte Albin Sadrijaj als Linksfuss in der Abwehr den besseren Eindruck als Artem Simonjan, der Mann mit Erfahrung aus Armeniens Nationalteam.

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