Fussball

Ein 1:1 im letzten FCW-Test

Der FCW beendete seine Vorbereitung auf den sonntäglichen Rückrundenstart gegen den FC Rapperswil-Jona mit einem 1:1 (1.0) gegen den FC Zürich im Schwamendinger Heerenschürli.

Kofi Schulz initiierte das 1:0 für den FCW.

Kofi Schulz initiierte das 1:0 für den FCW. Bild: Heinz Diener

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Zahlenmässig ist die Bilanz der Winterthurer also knapp positiv: Auf Siege gegen die beiden – schwachen – Erstligisten FC Thalwil (3:1) und GC U21 (4:0) sowie eine Niederlage in Basel (0:1) folgten Unentschieden gegen YF Juventus (2:2) und nun den FCZ. Leistungsmässig waren die Auftritte soso-lala. Die Herangehensweise der beiden Trainer waren gestern höchst unterschiedlich: Uli Forte vom Super-League-Dritten FCZ stellte eine gemischte Mannschaft auf mit wenigen Stammspielern, und er wechselte nur zweimal. Livio Bordoli, der neue Übungsleiter des FCW, begann mit einer Elf, die man sich auch am Sonntag als erste Wahl vorstellen könnte; und er fuhr nach der Pause fort mit einer zweiten Elf, die nominell auch ziemlich eindeutig wie eine zweite Wahl wirkte. Man kann sagen, dem habe entsprochen, dass der FCW nach 45 Minuten 1:0 führte und dann die zweite Halbzeit 0:1 verlor.

Zweite Wahl spielte besser

Anderseits war mindestens so offensichtlich, dass die zweite Garnitur besser spielte als die erste. Vor der Pause waren mehr individuelle Fehler und weniger Spielfluss zu sehen als nachher. Dem entsprach, dass der FCW in der ersten Phase der zweiten Halbzeit die drei klarsten Chancen des ganzen Spiels hatte, die aber von Nikola Milosavljevic und Kwadwo Duah (2) knapp vergeben wurden. Das Tor des FCW fiel Sekunden vor der Pause, als Kofi Schulz dem prominentesten Zürcher, Alain Nef, den Ball abluchste und danach sehen durfte, wie ihn Nachwuchsmann Toni Domgjoni ins eigene Tor ablenkte. Das Tor des FCZ war eine starke Aktion des jugendlichen Nigerianers Stephen Odey nach einem Patzer Nicolas Stettlers.

Rapperswils Trainer Urs Meier hat sich das Spiel angeschaut. Dass er am Sonntag anfangs dieselben elf Winterthurer auf dem Platz sehen wird wie gestern, ist auch aufgrund der jüngsten Eindrücke keineswegs sicher. «Zwei, drei Positionen», sagt denn auch Bordoli, gäben noch immer zu Überlegungen Anlass. Betroffen sind alle drei Reihen in seinem 4-3-3. Auf jeden Fall, sagte Bordoli noch, «haben wir noch einige Arbeit». Eine Vorbereitung, wie sie der FCW hinter sich hat, lässt für Prognosen viel Raum offen.

Erstellt: 31.01.2018, 21:13 Uhr

Telegramm

FC Zürich – FC Winterthur 1:1 (0:1)

Heerenschürli. – 300 Zuschauer. – SR Schärer. – Tore: 45. Domgjoni (Eigentor) 0:1. 78. Odey 1:1. – FCZ: Brecher; Nef, Domgjoni, Kryeziu; Rohner (46. Rexhepi), Marchesano, Sarr, Aliu; Dwamena, Odey (80. Rüegg), Haile-Selassie. – FCW, 1. Halbzeit: Minder; Markaj, Katz, Lopez, Schättin; Gazzetta, Doumbia, Huser; Radice, Silvio, Schulz. – 2. Halbzeit: Bojan Milosavljevic; Di Gregorio, Isik, Lanza, Stettler; Saliji, Sliskovic, Nikola Milosavljevic; Ulrich, Duah, Sutter. – Bemerkungen: FCZ ohne Brunner (nicht im Aufgebot), Alesevic, Kempter, Maouche und Schönbächler (verletzt)); der Grossteil der Stammspieler als Ersatz gemeldet; Aliu in der 2. Halbzeit rechter, der eingewechselte Rexhepi linker Aussenläufer. – FCW ohne Ljubicic, Roth und Ersatztorhüter Bünzli (verletzt).

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