Fussball

Ein erstes neues Duo für den FCW

Ein ehemaliger Junior und ein Portugiese aus Thun sind die ersten Neuen beim FCW.

Nils von Niederhäusern stösst vom FC Vaduz zum FCW.

Nils von Niederhäusern stösst vom FC Vaduz zum FCW. Bild: Madeleine Schoder

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Am Montagnachmittag beginnt der FCW die Vorbereitung auf die Saison 2019/20. Schon am Freitag danach folgt nachmittags auf dem Heerenschürli in Schwamendingen gegen den FCZ das erste Testspiel, am Donnerstag darauf, am 26. Juni um 18.30, spielt der FCW in Brunnen gegen den FC Luzern. Da werden auch die ersten Neuen zu sehen sein, die der Verein bis dahin verpflichtet haben wird. Es sind noch nicht, wie sich Sportchef Oliver Kaiser auszudrücken beliebt, die «Königstransfers». Aber es sind zwei, die als gute Ergänzungen des Kaders zu sehen sind.

Von Niederhäusern für Markaj

Der eine ist Nils von Niederhäusern (23), der als Rechtsverteidiger die Nachfolge Denis Markajs (28) antritt. Markajs Vertrag lief nach zwei Jahren auf der Schützenwiese aus, das Angebot für einen neuen lehnte er ab. Er ist nach Remo Arnold (Luzern), Robert Alves (GC), Taulant Seferi (YB), Eris Abedini (Lugano), Nicolas Stettler (?) und Karim Gazzetta (?) der siebte aus dem bisherigen engeren Kader, der den Verein verlässt (oder verlassen muss). Nachfolger von Niederhäusern spielte in den letzten zwei Jahren beim FC Vaduz, der nun seinen Vertrag nicht verlängerte. Von Niederhäusern war in dieser Zeit im «Ländle» mit 54 Ligaeinsätzen durchaus als Stammkraft einzustufen, ein erstes Challenge-League-Jahr machte er vorher beim FC Wohlen. Beim FCW war er Junior gewesen, bis er in die U16 des FC Zürich wechselte. Bis zur U20 war er regelmässig Auswahlspieler, auf der Stufe U21 und Promotion League ging seine Zeit beim FCZ zu Ende.

Von Niederhäusern ist der dritte seiner Familie im «Eins» des FCW: Ehedem spielte Onkel André von Niederhäusern, in den 80er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ebenfalls Verteidiger. Und dann machte Nils‘ um sechs Jahre älterer Bruder Nick von 2007 bis 2013 137 Matches in der Challenge-League für den FCW. Zurzeit wirkt er für den FC Wil. Mit Nils von Niederhäusern ist ein Vertrag über ein Jahr vereinbart.

Der schnelle Mann aus Thun

Als zweiter Neuer ist Nuno Da Silva vorgesehen, ein 25-jähriger Portugiese, der in Zürich geboren, später in Portugal und in Bern aufgewachsen ist. Vom YB-Nachwuchsspieler bis zur U21 wurde er zum Promotion-League-Spieler beim FC Breitenrain, mit einem halbjährigen Anlauf beim FC Aarau dazwischen. In den vergangenen zwei Jahren erfüllte sich beim FC Thun sein Traum von der Super League, auf Dauer allerdings setzte sich Nuno nicht wie erhofft durch. Auf 23 Super-League-Spiele (mit einem Tor) 2017/18 folgten noch sieben (und keines über 90 Minuten) in der vergangenen Saison. Also vereinbarten die Thuner mit Nuno Da Silva nun einen leihweisen Wechsel für ein Jahr auf die Schützenwiese. Dort dürfen sie einen Flügelspieler erwarten, der vor allem für seine Schnelligkeit bekannt ist.

Die «Königstransfers» werden dann eher jene eines «Sechsers» für Remo Arnold und eines Stürmers (für Taulant Seferi) sein. Aber auch ein «Zehner» wird noch gesucht. Vielleicht ist die Verpflichtung eines Mannes aus dieser Kategorie sogar bis Montag möglich. Vorgesehen ist überdies, dass diverse Testspieler aus Spanien und Israel zum ersten Training erscheinen.

Erstellt: 14.06.2019, 20:59 Uhr

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