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Ein Grosser kehrt zurück

20 Jahre nach seinem letzten Meistertitel und sechs Jahre nach dem Abstieg kehrt Servette in die Super League zurück. Nach seinem 3:1 gegen Lausanne ist das drei Runden vor Saisonschluss definitiv.

Der Ball ist im Tor, Miroslav Stevanovic (l.) jubelt. Bereits in der 4. Minute ging Servette in Führung.
Der Ball ist im Tor, Miroslav Stevanovic (l.) jubelt. Bereits in der 4. Minute ging Servette in Führung.
Keystone

Am Ende eines stimmungsvollen Léman-Derbys vor über 20 000 Zuschauern im Stade de Genève ist es auch statistisch unverrückbar untermauert: Der Servette FC ist die Nummer 1 in der Challenge League, seinen Aufstiegsplatz kann auch der ewige Rivale aus Lausanne nicht mehr anfechten. Ein Punkt im Derby hätte den Genfern schon gereicht, am Ende waren es gar drei. Das machte den Jubel über den Aufstieg noch ausgelassener. Schmerzhaft war der Unterschied zwischen einem 1:1, wie es bis zur 74. Minute Bestand hatte, und dem 3:1, wie es drei Minuten später auf der Resultattafel stand, aber für Lausanne. Mit einem Punkt wären die Waadtländer zumindest mit dem Plus eines deutlich besseren Torverhältnisses in den Kampf um Platz 2 gegen den FC Aarau gegangen. Jetzt aber können die Aarauer schon heute, mit einem Sieg in Schaffhausen, Lausanne überholen. Dann werden sie aus eigener Kraft Barragist, wenn sie nach Schaffhausen auch die drei andern Abstiegskandidaten Kriens, Chiasso und Rapperswil besiegen.

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