1. Liga

Ein seltenes Kunststück

Die U21 des FCW war im Abstiegskampf der Gruppe 3 der Verlierer des Wochenendes, mit einem 3:5 (2:4) gegen den USV Eschen/Mauren, das nun wirklich dem Auftritt eines kommenden Absteigersentsprach.

Jordi Nsiala (links) schoss zwei Tore, aber es hätten alleine in den letzten paar Minuten noch drei mehr sein müssen.

Jordi Nsiala (links) schoss zwei Tore, aber es hätten alleine in den letzten paar Minuten noch drei mehr sein müssen. Bild: Urs Kindhauser

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Es war ein eigentümlichesSpiel, das schliesslich von einem Gast gewonnen wurde, der selbst mit zwei Toren in Führung jederzeit den Eindruck hinterliess,relativ leicht zu schlagen zu sein. Aber das schaffte der FCW-Nachwuchs nicht, vor allem aus diesen zwei Gründen: Schon nach 20 Minuten hatte er vier Gegentreffer auf dem Konto, weil er de facto ohne Torhüter und Abwehr begonnen hatte. Und in den 70 Minuten danach nutzte er eine klare Überlegenheit und sicher zumindest für einen Ausgleich zum 4:4 locker genügende Torchancen viel zu wenig.Nach 30 Sekunden stands 0:1, nach fünf Minuten 0:2, die ersten beiden FCW-Tore konterten die Liechtensteiner danach postwendend. Es wurde ihnen aber auch sehr leicht gemacht, angefangen vom Torhüter Yannick Bünzli über den anfangs besonders fehlerhaften «Eins»-Kandidaten Julian Roth im Abwehrzentrum bis hin zur «Eins»-Verstärkung Tiziano Lanza, der als «Sechser» mit einem kapitalen Fehlpass das 2:4 einleitete.

Nsialas Chancen

Nachdem Jordi Nsiala eine seiner zahlreichen Chancen nach einer der wenigen guten Szenen Rafinhas in der 67. Minute zum 3:4 genutzt hatte, war man überzeugt, dass gut 25 Minuten noch zumindest zu einem Punkt reichen müssten. Aber sie reichten nicht, weil Nsiala alleine in den letzten paar Minuten drei klare Torchancen nicht nutzte.

Zuerst hinten, dann vorne schwach – so bringt man es nicht weit. Es war jedenfalls ein seltenes Kunststück, dieses Spiel zu verlieren. Aber so ist der FCW-Nachwuchs nach dem Sieg des FC Seuzach fünf Punkte hinter den Nachbarn zurückgefallen. Drei Punkte sind es jetzt bis zum Drittletzten, dem FC Seefeld – einem der letzten fünf Gegner der Winterthurer.

Erstellt: 23.04.2017, 22:03 Uhr

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