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Ein später Punkt – das absolute Minimum

Das war nicht die erwünschte Bestätigung des Auftritts gegen Wohlen. Der FCW musste froh sein, in Baulmes gegen den FC Le Mont in der Nachspielzeit wenigstens eine Niederlage abzuwenden. Silvio schoss in der 92. Minute das 1:1.

Mit seinem späten Tor?rettete Silvio dem FCW gegen Le Mont wenigstens einen Punkt – und mit der allerletzten Aktion gelang ihm beinahe noch das Siegtor.
Mit seinem späten Tor?rettete Silvio dem FCW gegen Le Mont wenigstens einen Punkt – und mit der allerletzten Aktion gelang ihm beinahe noch das Siegtor.
Heinz Diener

Der FCW begann in Baulmes wie eine Mannschaft, die an diesem Tag nichts anderes als siegen konnte. Er nahm den Gegner in den Griff, spielte sich schon in den ersten Minuten mehr als eine gute Torchance heraus. Einziges Manko: Das 1:0 (oder gar mehr) blieb aus.

Rund anderthalb Stunden später hatte der FCW noch immer kein Tor auf seinem Konto, dafür der Gegner. Und die Leistungskurve der Winterthurer hatte mittlerweile ein Niveau erreicht, das einen kaum mehr daran glauben liess, es reiche wenigstens noch zu einem Punkt. Aber dann, es lief schon die Nachspielzeit, schlug Torhüter David von Ballmoos einen weiten Ball nach vorne; der 1,92 Meter grosse Verteidiger Daniele Russo, den Trainer Sven Christ in der Not für derlei weite hohe Bälle nach vorne geschickt hatte, verlängerte; und am Ende der Aktion stand Silvio und lenkte die Kugel aus wenigen Metern ins Tor. Nach drei Niederlagen und einem Sieg in den ersten vier Spielen gegen Le Mont in Baulmes war doch noch ein Punkt gerettet, das absolute Minimum für einen Anlass wie diesen. Dass mit der allerletzten Aktion beinahe noch das 1:2 gefallen wäre, sei auch noch erwähnt. Aber diesmal schoss Silvio aus elf, zwölf Metern ganz knapp am Pfosten vorbei.

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