FC Winterthur

Ein Tor –und alle sind zufrieden

Der FCW verlor am Mittwoch ein Testspiel gegen Serienmeister FC Basel 0:1. Torschütze war Ricky van Wolfswinkel in der 55. Minute.

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Der FC Basel, Serienmeister und Zweiter der Super League, schlug den FC Winterthur, den Zweitletzten der Challenge League, 1:0. Das war gewiss kein Aufsehen erregendes Ergebnis eines Freundschaftsspiels, das für die Basler der zweit-, für die Winterthurer der drittletzte Test vor dem Start ins Frühjahr war. Im grossen Ganzen waren damit aber alle zufrieden.Die Basler waren es, weil sie im vierten Vorbereitungsmatch erstmals siegten und erstmals ohne Gegentor blieben. Angetreten waren sie in sehr starker Besetzung. Er sei, sagte FCB-Trainer Raphael Wicky also, absolut «zufrieden, denn die Mannschaft war fokussiert und konzentriert – und das über 90 Minuten. Es kam doch kein Schuss auf unser Tor.» In der Tat beherrschten die Basler den Match weitgehend, viele Torchancen hatten aber auch sie nicht. Den Treffer schoss Ricky van Wolfswinkel auf Vorarbeit Valentin Stockers in der 55. Minute, in jener Phase, als sich die Winterthurer schwer taten, sich auf die Umstellung der Basler auf eine Dreierabwehr und verstärkte Besetzung der Flanken auszurichten. Das galt vor allem für Linksverteidiger Denis Markaj, der sich in der entscheidenden Szene einen gravierenden Stellungsfehler leistete.

Immerhin defensiv gut

Die Winterthurer waren zufrieden, weil sie einem klar höher eingestuften Gegner einen guten Match geliefert hatten und, wie ihr Trainer Livio Bordoli hervorhob, «kompakt standen.» In der Tat spielte der FCW defensiv gut, wie er gegen Gegner, gegen die von ihm keine Siege gefordert werden, in aller Regel besser aussieht als bei andern Gelegenheiten. Gut spielten vor allem die beiden Innenverteidiger Guillaume Katz und Jordi Lopez, der als einziger neben Torhüter Matthias Minder 90 Minuten auf dem Platz stand. Aber es war auch so, dass das Offensivspiel des FCW nicht über Andeutungen hinauskam. Man muss gar sagen: Es ist schwer vorstellbar, dass er in zehn Tagen gegen Rapperswil-Jona ohne Silvio als Angreifer beginnt. Wie er es gestern tat.

FCB ohne Callà und Zuffi

Robin Huser durfte an seinem 20. Geburtstag mit dem FCW gegen jenen Klub spielen, der ihn auf die Schützenwiese ausgeliehen hat. Und Neuerwerbung Nikola Milosavljevic wurde, gesundheitlich indisponiert, als einziger schon bei Halbzeit ausgewechselt.

Keine Rolle spielten die Winterthurer des FCB: Luca Zuffi ist nach einer Fussoperation erst auf dem Rückweg ins Mannschaftstraining; es könnte für ihn gar knapp werden bis zum Champions-League-Achtelfinal gegen Manchester City. Davide Callà stand zwar auf dem Matchball, gehörte aber nicht zu den 18 eingesetzten Baslern. Er trainierte stattdessen. Dass er das künftig auf der Schützenweise tun wird, dürfte niemanden mehr überraschen.

Erstellt: 24.01.2018, 20:50 Uhr

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FC Basel - FC Winterthur 1:0 (0:0)
FCB-Nachwuchs-Campus. – 500 Zuschauer. – SR Fähndrich. – Tor: 55. Van Wolfswinkel. – FCB: Salvi; Lang (63. Manzambi), Suchy (72. Kaiser), Balanta, Petretta (72. Riveros); Frei (46. Xhaka), Serey Die; Bua (82. Pululu), Campo, Elyounoussi (46. Stocker); Van Wolfswinkel (72. Ajeti). – FCW: Minder; Di Gregorio (61. Stettler), Katz (66. Isik), Lopez, Markaj (66. Schulz); Huser (66. Saliji), Doumbia (66. Lanza), Nikola Milosavljevic (46. Gazzetta); Sliskovic (61. Ulrich), Duah (61. Silvio), Radice (61. Sutter). – Bemerkungen: FCB ohne Zuffi (verletzt) und Oberlin (krank); Torhüter Vaclik und Callà nicht eingesetzt; in der 2. Halbzeit in einem 3-4-3 mit Xhaka als rechtem Innenverteidiger, Lang und Petretta als Aussenläufern. – FCW ohne Roth, Schättin, Ljubicic und Ersatztorhüter Bünzli (verletzt); Ersatztorhüter Bojan Milosavljevic nicht eingesetzt. – Nächster Termin des FCW: Sonntag, 28. Januar, 16.00: FCW – YF Juventus (Prom).

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