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Ein zweites «Finalspiel» für den FCZ

Der FC Zürich schien schon geschlagen. Dann rettete er gegen den spanischen Spitzenklub Villarreal doch noch einUnentschieden – und so hat er nun nochmals einen «Final»: Schlägt er in zwei Wochen in Ankara Osmanlispor, ist er in den Sechzehntelfinals der Europa League.

Roberto Rodriguez verwandelte in der 87. Minute einen Penalty zum 1:1, nachdem er sich mit Armando Sadiku um die Ausführung gestritten hatte.
Roberto Rodriguez verwandelte in der 87. Minute einen Penalty zum 1:1, nachdem er sich mit Armando Sadiku um die Ausführung gestritten hatte.
Keystone

Bei Halbzeit, ja noch nach gut einer Stunde war dieser als «Finalspiel» um einen Platz in der K.o.-Phase der Europa League avisierte Match zwischen dem aktuell zweitklassigen Grossklub aus der Schweiz und der Nummer 4 aus dem grossen Fussballland Spanien eine klare Sache – obwohl er nur 0:1 stand. Nur 1:0 für den FC Villarreal, der sich ein so deutliches Plus an guten bis glasklaren Torchancen herausgespielt hatte, dass er den «Match schon hätte gewonnen haben müssen.» So formulierte es am Ende Fran Escriba, der Trainer der Spanier; so sahen es wohl auch die eingefleischtesten Zürcher.Aber die Spanier begnügten sich mit dem Kopftor, das ihr Captain Bruno Soriano nach einem Eckball schon nach 14 Minuten erzielt hatte. Zu einem Teil war es aber auch das Verdienst von Andris Vanins, dem lettischen Goalie des FCZ, dass es bei diesem einen Treffer blieb. «Vanins hat uns mehrmals im Spiel gehalten,» anerkannte auch Uli Forte, sein Trainer. Weil dem so war, weil die Spanier in der zweiten Halbzeit allmählich unerklärlich genügsam wurden und die Zürcher mit gleich drei Offensivwechseln in der Endphase markant zusetzten, wurde den Zuschauern noch etwas geboten, was nun wirklich nicht mehr zu erwarten gewesen war.

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