Zum Hauptinhalt springen

Eine Halbzeit des Grauens

Nach einem Heimsieg gegen Stade Lausanne-Ouchy wäre der FCW sechs Punkte hinter GC, neun hinter Lausanne Dritter gewesen. Aber er verlor nach desaströser zweiter Halbzeit 1:2 und ist nun nur noch Sechster, neun Längen hinter GC.

Hansjörg Schifferli

Der FCW hat in diesem Fussballherbst manch Gutes geleistet, mit den Cupsiegen gegen St. Gallen und Thun als Höhepunkten. Mit einem Viertelfinal daheim gegen den drittklassigen FC Bavois als Lohn. Er hat sich auch den einen oder andern Aussetzer geleistet wie das Heim-0:3 gegen Wil oder die gleich zwei Niederlagen gegen Kriens. Doch was er im letzten Heimspiel des Jahres ablieferte, gegen den mit zuletzt nur einem Punkt und 4:19 Toren sieglosen Aufsteiger aus der Waadt – das sprengte die üblichen Dimensionen selbst für überraschungsreiche Versionen des Fussball. Das war eigentlich nur noch unerklärlich.

Bei Halbzeit führte der FCW 1:0, obwohl er keineswegs sonderlich gut gespielt hatte. Aber es war doch festzustellen, dass er selbst an einem mittelmässigen Tag stark genug sein musste, diesen Gegner zu besiegen. Das Tor schoss Luka Sliskovic mit einem Freistoss aus 22 Metern, über die Mauer hinweg präzis in die Torhüterecke. Vorangegangen war eine Aktion gegen Roman Buess, die man nicht als Foul sehen musste – jedenfalls viel weniger als zuvor eine des herausgelaufenen Torhüters João Barocca gegen Buess. Es war das dritte FCW-Tor gegen SLO in dieser Saison, stets hiess der Schütze Sliskovic.

Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, benötigen Sie ein Abo.

Abo abschliessen