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Der FCW geht wieder leer aus

9200 Zuschauer auf der Schützenwiese sahen mit dem 0:3 die höchste Saisonniederlage des FCW gegen den FC Zürich.

Zum dritten Mal in dieser Saison blieb der FCW (links Silvio, im Zweikampf mit Kevin Rüegg) gegen den FCZ ohne Torerfolg.
Zum dritten Mal in dieser Saison blieb der FCW (links Silvio, im Zweikampf mit Kevin Rüegg) gegen den FCZ ohne Torerfolg.
Keystone

Dass es wieder nicht zum ersten FCW-Heimsieg über den FCZ seit dem legendären 5:3-Erfolg im November 1989 reichen könnte, bahnte sich schon früh an. Denn die Gäste gingen bereits in der 3. Minute durch Moussa Koné 1:0 in Führung. Oliver Buff erhöhte nach 58 Minuten und Raphael Dwamena sorgte in der 91. Minute für den Schlussstand. Das Spiel war härter umkämpft, als es das (zu deutliche) Resultat vermuten lässt. Nach 85 Minuten beispielsweise verpasste Luca Radice das sicher scheinende Anschlusstor zum 1:2.

Das viel beachtete Zürcher Derby hatte allerdings auch seinen negativen Höhepunkt: Fünf Minuten vor Schluss explodierte eine Petarde am Mittelkreis unmittelbar neben FCW-Captain Patrik Schuler. Er blieb unverletzt. Später landete eine weitere Petarde auf dem Feld.

9200 Zuschauer kamen zum dritten aussergewöhnlichen FCW-Fussballfest dieser Saison auf die Schützenwiese. Aber wie schon das erste Heimspiel gegen den FCZ und der Cup-Halbfinal gegen den FC Basel ging es nicht zu Gunsten der Winterthurer Aussenseiter aus.

Dieses 0:3 stellt zugleich die höchste Saisonniederlage gegen den souveränen Leader der Challenge League dar. Zuvor hatte der FCZ zweimal 2:0 gewonnen, der einzige Punktgewinn war den Winterthurern mit dem 2:2 Mitte März im Letzigrund gelungen. Es dürfte bis auf weiteres das letzte Meisterschaftsspiel des FC Zürich auf der Schützi gewesen sein, denn ihm fehlt nur noch ein Sieg zum sofortigen Wiederaufstieg.

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