Fussball

FCW kassiert frühe Tore

Nach zwei Gegentoren in der ersten Viertelstunde verlor der FCW sein erstes Testspiel in Spanien gegen den Karlsruher SC 1:3 (0:2). Dennoch sprachen die Winterthurer Verantwortlichen von einem «guten Test».

«Etwas naiv» habe sein Team in der ersten Halbzeit gespielt, fand FCW-Trainer Ralf Loose.

«Etwas naiv» habe sein Team in der ersten Halbzeit gespielt, fand FCW-Trainer Ralf Loose. Bild: Heinz Diener

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Der KSC, der als Zweiter in der 3. Liga die Rückkehr in die 2. Bundesliga energisch anstrebt, wirkte nach Niederlagen gegen den FC Magdeburg (0:3) und Feyenoord Rotterdam (2:4) in seinen ersten spanischen Testspielen ziemlich «heiss», als es gegen den FCW in den letzten Test vor der heutigen Heimreise ging. So empfand es FCW-Trainer Ralf Loose (Bild). Der KSC startet auch schon in zehn Tagen wieder in die Meisterschaft. Das Ergebnis: seine Bemühungen zahlten sich schnell aus. Topskorer Marvin Pourié (28), zurzeit die Nummer 2 der Liga und mit Junioren-Vergangenheit bei Borussia Dortmund und dem FC Liverpool, schoss in der 11. und 15. Minute 2:0. Die Basis, das Tagesziel zu erreichen, war damit gelegt.

Erste Halbzeit «etwas naiv»

Am Ende wars, mit dem 3:1, ein relativ sicherer Sieg des KSC. Die Winterthurer mussten zum einen feststellen, dass sich ihre Besetzung der ersten Halbzeit schwerer tat als später die zweite Elf, physisch mitzuhalten und in der Abwehrarbeit entschlossen einzugreifen. Sie seien, sagte hinterher auch Trainer Ralf Loose, «in der ersten Halbzeit etwas naiv gewesen». Dem Gegner sei es zu leicht gemacht worden, Tore zu schiessen. Die Jungen, fügte Loose bei, müssten «lernen, im Sechzehner brutaler zu agieren.» Also sah die Winterthurer Abwehr mit den Nachwuchsleuten Marin Cavar und Gabriel Isik im Zentrum weniger gut aus als die, mit Granit Lekaj und Sead Hajrovic, routiniertere und physisch standhaftere Besetzung der 2. Halbzeit. Nach der Pause habe seine Mannschaft «viel besser» gespielt, stellte Loose fest. Das hatte, mit Blick auf die die Aufstellungen, auch erwartet werden können.

Loose sprach, wie Sportchef Oliver Kaiser, «von einem guten Test» in einem Trainingslager, mit dessen Verlauf die beiden Verantwortlichen zufrieden sind. «Die Bedingungen sind gut, es passt alles», sagt Loose grundsätzlich, sagt auch Kaiser. «Wir hatten gute Trainingseinheiten», ergänzt Kaiser. Nicht eingesetzt werden konnten die nach Operationen noch im Aufbau stehenden Jordan Gele und Enrique Wild sowie der erkrankte Karim Gazzetta. Stamm-Sechser Ousmane Doumbia und Neuerwerbung Liridon Mulaj sind ja gar nicht dabei, sie verpassten wegen gesundheitlicher Indisposition die Abreise nach Spanien und werden auch nicht mehr nachreisen. Es ist nun die Frage zu beantworten, wie lange Doumbia ausfällt, der immerhin eine sehr wichtige Stütze ist. Für Spiel gegen den KSC musste der FCW übrigens von der Basis in Estepona 50 Minuten in die Kleinstadt Coin im Hinterland der Costa del Sol fahren. Am Freitag spielt er gegen eine chinesische Nachwuchsauswahl, am Samstag gegen den rumänischen Liga-1-Verein Concordia Chiajna.

Erstellt: 15.01.2019, 20:50 Uhr

Testspiel

FC Winterthur – Karlsruher SC 1:3 (0:2)

Estadio Burgos Quintana, Coin. – SR Gutierrez Perez (Sp). – Tore: 11. Pourié 0:1. 15. Pourié 0:2. 69. Wanitzek 0:3. 83. Roberto Alves 1:3. – FCW, 1. Halbzeit: Spiegel; Stettler, Cavar, Isik, Schättin; Arnold, Abedini; Saliji, Roberto Alves, Radice; Sliskovic. – 2. Halbzeit: Milosavljevic; Markaj, Lekaj, Hajrovic, Hamdiu; Arnold, Abedini (75. Schmid); Sutter, Roberto Alves, Callà; Seferi. – KSC: Uphoff (60. Schragl); Thiede (71. Kircher), Gordon, Pisot (46. Kobald), Rossbach (71. Sverko); Camoglu (60. Möbius), Wanitzek (71. Hanek), Stiefler (46. Choi), Lorenz (46. Röser); Pourié (60. Sararer), Fink (60. Sané). – Bemerkungen: FCW ohne Doumbia, Mulaj (krank und deshalb zuhause geblieben), Wild, Gele (im Aufbau) und Gazzetta (krank). – Nächster Testtermin des FCW: Am Freitag gegen eine chinesische Nachwuchsauswahl.

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