Fussball

FCW mit vier Neuen an die Costa del Sol

Mit drei Torhütern und 23 Feldspielern, darunter vier Neuen, fliegt der FCW heute ins Trainingslager an der Costa del Sol. Dreimal will er bis zum 20. Februar auch spielen, ein erstes Mal am Dienstag gegen den Karlsruher SC.

Ein Flügelspieler für die Offensive: Der U20-Nationalspieler Liridon Mulaj wird von Neuchâtel Xamax bis 2020 an den FCW ausgeliehen.

Ein Flügelspieler für die Offensive: Der U20-Nationalspieler Liridon Mulaj wird von Neuchâtel Xamax bis 2020 an den FCW ausgeliehen. Bild: Keystone

Feedback

Tragen Sie mit Hinweisen zu diesem Artikel bei oder melden Sie uns Fehler.

In Malaga landet die Winterthurer Delegation heute. In Estepona wird sie logieren und schon nachmittags ein erstes Mal trainieren. Gegen den KSC, den Zweiten der 3. Liga Deutschlands, wird in Coin gespielt, einer Kleinstadt in der Gegend. Bis zur Abreise geklärt waren einige offene Personalien. Danach stand also fest:

Abedini, Cavar, Sutter und Mulaj. Im Flieger sitzen heute vier Neue – von Eris Abedini, Marin Cavar und Patrick Sutter bis zu Liridon Mulaj, dessen (angekündigter) Transfer gestern geregelt wurde. Mulaj, der vor ein paar Tagen 20 wurde, ist ein Flügelspieler für die Offensive. Bis 2020 wurde er von Neuchâtel Xamax ausgeliehen. Mulaj spielte in der vergangenen Saison immerhin 18mal mit dem Aufsteiger in der Challenge League, in der Super League gönnte ihm Trainer Michel Decastel im Herbst aber nur noch zwei Kürzesteinsätze. Dafür spielte Mulaj regelmässig in der U20-Nati.

Patrick Sutter aus der U21 des FC St. Gallen, der in ein paar Tagen erst 19 wird, trainierte schon seit einer Woche auf der Schützenwiese. Er gab ein gutes Debüt am Dienstag in Kriens gegen den FC Luzern, inzwischen hat sich der FCW mit dem St. Galler Sportchef Alain Sutter auch über den Transfer geeinigt, zu regeln sind noch administrative Details. Patrick Sutter kommt leihweise aus der Ostschweiz.

«Sechser» Abedini (20), bis Sommer 2020 vom FC Lugano ausgeliehen, und Innenverteidiger Cavar (19), definitiv zurück vom FC Zürich, arbeiten seit Beginn der Vorbereitung mit.

Zwei gehen, Lugo kommt nicht. Manuel Sutters doch etwas plötzliche Rückkehr zum FC Vaduz nach zweieinhalb Jahren beim FCW stand fest, kaum war die Vorrunde beendet. Jetzt verliess auch Mittelfeldspieler Nikola Milosavljevic (23) Winterthur nach einem Jahr; nach einer Rückrunde im Frühjahr 2018 mit immerhin 16 Auftritten und einer Vorrunde im vergangenen Herbst mit nur noch einer Minute in der Challenge League, gegen Aarau. Dafür wurde er in jedem Match der U21 eingesetzt. Der FCW löste den Leihvertrag mit dem FC Sion auf, und die Walliser verliehen Milosavljevic weiter an den FC Chiasso, für den er im Herbst 2016 Stammspieler gewesen war.

Kein Thema mehr ist auch Luyi Lugo (25), der Erstliga-Topskorer von Wettswil-Bonstetten. Nach ein paar Trainingstagen auf der Schützi und einer Test-Halbzeit gegen Luzern wurde Lugos Gastspiel aus verschiedenen Gründen beendet. Er wird nicht mal in Estepona eingehender getestet. Also startet er am 2. März mit Wettswil-Bonstetten ins Frühjahr – gegen die U21 des FCW.

Das grosse Fragezeichen. Im Flieger sitzt heute dagegen Jordan Gele (26), der französische Stürmer, der seit Anfang September wegen einer Knieoperation ausfiel. Ob es sein Fitnessstand erlaubt, den Ende Jahr abgelaufenen Vertrag zu erneuern – das soll nach dem Trainingslager entschieden werden. Dieser «Fall» ist auch einziges grösseres Fragezeichen dieser Tage. Zum Skorer wird Gele kaum noch. Aber ist er fit, kann er der Mannschaft allein mit seiner physischen Präsenz helfen.

Abgesehen von dieser Frage, ist die Transfertätigkeit des FCW grundsätzlich abgeschlossen. Oliver Kaiser sagt dazu in der für Sportchefs typischen Wortwahl: «Wir halten die Augen immer offen. Aber unter Druck sind wir nicht.» Mit offenem Auge kann ja eine unverhoffte Gelegenheit erkennen. Anderseits, bewährt sich Gele, wirkt das Kader doch gut besetzt und etwas breiter als im Herbst.

Zu den 26 spielenden Delegations-Mitgliedern haben, abgesehen von den Neuen, auch der Torhüter Andrea Hoxha (19) und die Feldspieler Marc Schmid (20) und Valon Hamdiu (20) noch nie einen Pflichtmatch im «Eins» des FCW gespielt. Der erste Gegner im spanischen Trainingscamp, der KSC, hat gestern gegen den SC Magdeburg aus der 2. Bundesliga 0:3 verloren. Heute spielt er gegen Feyenoord Rotterdam. Aus China und Osteuropa, Genaueres ist noch nicht bekannt, sollen die Gegner Nummer 2 und 3 der Winterthurer an der Costa del Sol kommen. (Der Landbote)

Erstellt: 11.01.2019, 19:36 Uhr

Etwas gesehen, etwas geschehen?

Haben Sie etwas Spannendes gesehen oder gehört?
Schicken Sie uns ihr Bild oder Video per E-Mail an webredaktion@landbote.ch oder informieren Sie uns telefonisch unter der Nummer 052 266 99 85. Mehr...

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben

Kommentare

Inserieren

Anzeigen online aufgeben
Inserate einfach online aufgaben