Fussball

FCW: Neun Tore zum Turniersieg

Der FCW gewinnt den Freiämter Cup in Muri dank einem 4:3-Sieg im Final gegen den FC Aarau.

Luka Sliskovic entwickelt sich immer mehr zum «Knipser». Gegen Wohlen und Aarau schoss er je zwei Tore.

Luka Sliskovic entwickelt sich immer mehr zum «Knipser». Gegen Wohlen und Aarau schoss er je zwei Tore. Bild: Heinz Diener

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Das zweite Wochenende des FCW unter Trainer Ralf Loose endete mit einem Turniersieg beim Freiämter Cup in Muri. Das 5:0 gegen den in die Promotion League abgestiegenen und vorderhand noch sehr dünn besetzten FC Wohlen im Halbfinale war noch eine leichte Aufgabe. Aber immerhin wurde tags darauf im Endspiel der FC Aarau 4:3 geschlagen — und der spielte eine Stunde lang in einer Besetzung, die der Startelf in der Meisterschaft nahe kommen dürfte.Natürlich sind Anlässe wie dieser nicht für ausschweifende Qualifikationen geeignet. Aber es waren doch zwei ordentliche Auftritte der Winterthurer. So fiel angenehm auf, dass Luka Sliskovic nicht nur seinen Kurzeinsatz gegen Wohlen zu zwei Treffern nutzte, sondern auch die 90 Minuten gegen Aarau.

Gele soll kommen

Würde Sliskovic über die Ansätze der Vergangenheit tatsächlich zum «Knipser», dann wäre das natürlich ein Gewinn für Loose. Am meisten Interesse genoss an diesem Wochenende aber nicht Sliskovic, der Luzerner mit österreichischem Pass, sondern der Franzose Jordan Gele. Der 26-Jährige aus dem Fundus des FC Nantes schoss gegen Wohlen ein Tor und war gegen Aarau zwar nicht Skorer, was er eigentlich hätte sein müssen, aber er war doch an zwei Treffern beteiligt. Einen bereitete er vor, Sliskovic Penalty zum 2:2 kurz vor Halbzeit ermöglichte Gele, weil er von Schindelholz gefoult wurde. Auf jeden Fall hat sich die sportliche Leitung des FCW nun entschieden, eine Verpflichtung Geles anzustreben. Denn er «bringt etwas mit, was uns fehlt», wie es Leiter Sport Oliver Kaiser formulierte. Und das ist eine hohe physische Präsenz. Der FCW verpflichtet Gele wohl einfach auch in der Hoffnung, ihm eine Trouvaille gefunden zuhaben.

Ob Nachwuchsmann Vitija Sadik ins FCW-Kader aufgenommen wird – und zwar als Ergänzungsspieler — hängt davon ab, ob «Besitzer» GC Bedingungen daran knüpft. Definitiv nicht mehr FCW-Spieler ist — nach einem Jahr auf der Schützi — der spanische Innenverteidiger Jordi Lopez. Er hatte am Samstag nochmals einen Einsatz, aber danach lief sein Vertrag aus und hat er sich vom Verein verabschiedet.

Erstellt: 01.07.2018, 21:43 Uhr

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