1. Liga

FCW U-21 überrascht im Tessin

Zweieinhalb Stunden nach dem «Eins» schaffte auch die U-21 des FCW einen 3:0-Auswärtssieg.

Etnik Nezaj brach den FCW mit dem 1:0 auf Siegeskurs.

Etnik Nezaj brach den FCW mit dem 1:0 auf Siegeskurs. Bild: Heinz Diener

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War allerdings der sichere Erfolg der Profis in Zürich-Altstetten zu verlangende Pflichterfüllung, so fiel jener des Nachwuchses in Lugano-Paradiso doch in den Bereich «kleine Überraschung». Denn der FC Paradiso war zwar Aufsteiger, aber mit zwei 2:0-Siegen zur Saison gestartet.

Die jungen Winterthurer des neuen Trainers Murat Ural können danach allmählich von einem gelungenen Saisonstart reden. Beim 1:2 gegen Höngg, aber auch beim 1:2 in Wettswil-Bonstetten hatten sie schon mindestens eine Stunde lang eine klare Handschrift gezeigt und spielerisch überzeugt, aber nicht durchgehalten; teils auch physisch, teils aber auch, weil sie ihre Torchancen zu wenig genutzt hatten. Diesmal wars vor allem auch deshalb anders, «weil wir unsere Torchancen nutzten», wie Ural lobte. Also konnte der FCW «90 Minuten durchziehen», so Ural, «und unsere Defensive hielt dicht».

Einfach so an der mässigeren Qualität des Gegners habe das gewiss nicht gelegen, urteilte Ural, denn Paradiso sei «sicher stärker als Höngg und zumal physisch auch als Wettswil-Bonstetten». Aber seine Mannschaft habe es geschafft, die Tessiner nicht spielen zu lassen – und sie habe eben Tore geschossen. Das 1:0 erzielte nach einer halben Stunde Abwehrchef Etnik Nezaj nach einem Freistoss. Das 2:0 war nach einer knappen Stunde ein Penalty, den Fabio Costa nach einem Foul an Sayfallah Ltaief verwertete. Das 3:0 legte Adrian Rama für den eben eingewechselten Tomislav Starcevic auf. Dass Rama diesmal über 90 (und nicht nur über gut 60) Minuten stark war, trug zur positiven Entwicklung bei. Er war diesmal aber auch nicht «Sechser», sondern offensiver.

Die sechs Punkte freuen den neuen Trainer auch deshalb, weil er noch stets mit einer sehr jugendlichen Mannschaft antrat, ohne junge Leihgaben aus dem «Eins». Im Süden Luganos begannen vier mit Jahrgang 2001 und drei mit 2000. Vom Jahrgang der 21-Jährigen war nur Captain Yannick Pauli, der nach einer Verletzung erstmals in dieser Saison den Linksverteidiger gab.

Erstellt: 18.08.2019, 23:10 Uhr

Telegramm

FC Paradiso - FCW U21 0:3 (0:1)
Campo Pian Scairolo, Lugano. – Tore: 30. Nezaj 0:1. 59. Fabio Costa (Foulpenalty) 0:2. 73. Starcevic 0:3. – Paradiso: Bernasconi; Kabamba, Guerchadi (46. Giunti), Gennari; Pain (74. Felici), De Biasi, Jalal, Grasselli; Becchio; Calic (81. Florio), Sulaj (51. Alaimo). – FCW: Rüegg; Gantenbein, Nezaj (72. Kargbo), Kriz, Pauli (74. Hasler); Di Noto, Mazzeo; Rama; Costinha (72. Starcevic), Fabio Costa, Ltaief. – Bemerkungen: FCW ohne Volkart (verletzt); nach den Auswechslungen eine Viertelstunde vor Schluss Hasler Rechts-, Gantenbein Innen- und Kargbo Linksverteidiger. – 50. Pfostenschuss Gantenbeins. – Verwarnungen: 8. Guerchadi. 54. Alaimo. 67. Grasselli und Costinha. 89. Nezaj («Unsportlichkeit» nach Auswechslung).

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