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GC und Sion besiegeln Lausannes Abstieg

Da hätte den Romands auch ein Sieg nicht geholfen. Weil die Hoppers und die Sittener nicht verlieren, ist der Abstiegskampf eine Runde vor Schluss entschieden.

Der FC Zürich bezwingt den FC Basel gleich mit 4:1. Die Zürcher sind somit nicht mehr vom vierten Tabellenplatz zu verdrängen.
Der FC Zürich bezwingt den FC Basel gleich mit 4:1. Die Zürcher sind somit nicht mehr vom vierten Tabellenplatz zu verdrängen.
Ennio Leanza, Keystone
Ludovic Magnin überrascht dabei mit einer offensiven Aufstellung. Neben einer Dreier-Abwehr stellt er mit Dwamena und Frey gleich zwei Stürmer in die Startaufstellung.
Ludovic Magnin überrascht dabei mit einer offensiven Aufstellung. Neben einer Dreier-Abwehr stellt er mit Dwamena und Frey gleich zwei Stürmer in die Startaufstellung.
Ennio Leanza, Keystone
Nach 32 Jahren dürfen die Berner nach dem Spiel wieder den Pokal in die Höhe stemmen.
Nach 32 Jahren dürfen die Berner nach dem Spiel wieder den Pokal in die Höhe stemmen.
Peter Schneider, Keystone
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Der FC Luzern kommt im letzten Heimspiel der Saison gegen die Grasshoppers nicht über ein 1:1 hinaus. Das Team von Gerardo Seoane kann die spielerische Überlegenheit nicht zum Sieg nutzen.

Nach der 0:2-Niederlage von Mitte Woche gegen Sion hatte GC-Coach Thorsten Fink mit einem Kartenspieler-Trick versucht, seinen Spieler Mut zu machen: Er habe ein gutes GC gesehen, entgegnete der 50-Jährige den verblüfften Medienvertretern. Gegen Luzern stellte seine Mannschaft nun immerhin die individuellen Fehler ab, die die Niederlage gegen die Walliser eingeleitet hatten. In der Offensive blieb GC in Luzern aber erneut einiges schuldig.

Die Führung hält zehn Minuten

Nachdem beide Teams in der ersten Halbzeit kaum für Highlights sorgten, nahm die Partie nach der Pause und dem GC-Führungstreffer durch Marco Djuricin (56.) an Fahrt auf. Die Luzerner, die unter der Woche ihren 3. Rang in der Tabelle im Hotel Schweizerhof bis in den frühen Donnerstagmorgen gefeiert hatten, wollten sich nicht mit einer Niederlage vom Heimpublikum verabschieden und erhöhten ihre Offensivbemühungen.

Zehn Minuten lang konnten die Grasshoppers der erhöhten Luzerner Kadenz widerstehen, dann entwischte Francisco Rodriguez (67.) seinen Bewachern und erzielte aus der Drehung den Ausgleich. In der 79. Minute hätte Djuricin mit der zweiten richtigen GC-Chance des Spiels die mangelnde Chancenauswertung der Luzerner beinahe noch bestraft - er sah seinen Schuss vom Pfosten abprallen.

Sion rettet sich gegen St. Gallen

Der FC Sion sicherte sich den Klassenerhalt in der vorletzten Runde mit einem verdienten 3:2-Heimsieg gegen das kriselnde St. Gallen. Die Ostschweizer haben ihre letzten sechs Partien verloren.

Für Sion ist eine schwierige Saison glimpflich ausgegangen. Die Walliser bleiben in der Super League, obwohl sie zwischenzeitlich sieben Punkte Rückstand auf die rettenden Plätze hatten. Die Wende kam mit dem Trainerwechsel. Unter Maurizio Jacobacci stabilisierte sich das Ensemble vor allem in der Defensive und spielte endlich dem Potenzial entsprechend.

St. Gallen im Kampf um Platz fünf

Gegen St. Gallen feierten die Sittener einen ungefährdeten Sieg. Bis in die 58. Minute trafen der kurz vor der Pause verletzt ausgewechselte Pajtim Kasami (19.), Andreas Wittwer mit einem Eigentor (36.) und der Peruaner Alex Succar für die Gastgeber dreimal. St. Gallen war derweil mit seinem einzigen Schuss aufs Tor der ersten Halbzeit erfolgreich: Danijel Aleksic traf sehenswert nach einer halben Stunde zum 1:1. Das 2:3 fiel in der Nachspielzeit durch Cedric Itten.

Für St. Gallen geht es in der letzten Runde und nach sechs Niederlagen in Folge noch darum den 5. Platz zu verteidigen und sich damit die Teilnahme an der Europa-League-Qualifikation zu sichern. Nur der FC Thun, der in der letzten Runde Sion empfängt, kann die Ostschweizer noch abfangen. St. Gallen beendet die Saison am kommenden Samstag daheim gegen Absteiger Lausanne.

Die Telegramme:

Luzern - Grasshoppers 1:1 (0:0)

11'416 Zuschauer . - SR Jaccottet. - Tore: 56. Djuricin 0:1. 67. Rodriguez 1:1.

Luzern: Omlin; Grether, Knezevic, Schmid, Sidler; Voca, Custodio; Schneuwly (37. Rodriguez), Gvilia (63. Ugrinic), Vargas (73. Schürpf); Demhasaj.

Grasshoppers: Lindner; Cvetkovic, Bergström, Rhyner, Doumbia; Sainsbury (72. Taipi); Bajrami, Pusic (84. Fasko); Jeffren (21. Andersen), Djuricin, Kodro.

Bemerkungen: Luzern ohne Schwegler, Cirkovic, Lucas Alves, Juric, Lustenberger, Kryeziu, Kutesa (alle verletzt). Grasshoppers ohne Basic, Lavanchy, Lika (alle verletzt). 79. Pfostenschuss von Djuricin (GC). Verwarnungen: 49. Sainsbury (Foul). 54. Pusic (Foul). 72. Djuricin (Unsportlichkeit). 72. Knezevic (Unsportlichkeit). 86. Rhyner (Foul). 87. Custodio (Foul).

Sion - St. Gallen 3:2 (2:1)

13'300 Zuschauer. - SR Schnyder. - Tore: 19. Kasami (Carlitos) 1:0. 30. Aleksic (Buess) 1:1. 36. Wittwer (Eigentor) 2:1. 58. Succar (Toma) 3:1. 92. Itten (Aratore) 3:2.

Sion: Fickentscher; Maceiras, Bamert, Neitzke, Lenjani; Kouassi; Kasami, (45. Succar) Toma, Grgic, Carlitos (59. Pinga); Cunha (83. Mveng).

St. Gallen: Lopar; Barnetta (64. Itten), Hefti, van der Werff, Wittwer; Tschernegg; Tafer (80. Kukuruzovic), Toko, Aleksic (68. Ben Khalifa), Aratore; Buess.

Bemerkungen: Sion ohne Mitrjuschkin, Kukeli, Cümart, Zock und Adryan (alle verletzt). St. Gallen ohne Koch, Krucker, Sigurjonsson, Muheim, Ajeti, Lüchinger, Musavu-King und Wiss (alle verletzt). 45. Kasami verletzt ausgewechselt. 75. Lattenschuss von Pinga. 77. Lattenschuss von Ben Khalifa. Verwarnungen: 1. Kouassi. 77. Itten. 82. Wittwer (alle Foul)

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