Fussball

Lekaj – der dritte Rückkehrer des FCW

Am kommenden Montag bittet Ralf Loose, der neue Trainer des FCW, zum ersten Training der Saison 2018/19. Erscheinen werden gleich drei Rückkehrer: Nach Davide Callà und Sead Hajrovic auch Granit Lekaj, wie Hajrovic ein Innenverteidiger.

Lange spielter er gegen, ab nächster Saison wieder für den FCW: Granit Lekaj (links), im Duell mit Luca Radice.

Lange spielter er gegen, ab nächster Saison wieder für den FCW: Granit Lekaj (links), im Duell mit Luca Radice. Bild: Heinz Diener

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Lekaj ist – wie Amir Abrashi, Patrik Schuler, Luca Zuffi und Dennis Iapichino – einer aus dem vereinsintern berühmten FCW-Jahrgang 1990, der im Juni 2006 mit einem 3:1 gegen Urs Meiers und Marco Schönbächlers FCZ in Wettingen den Schweizer Cup der U16 gewann. In der Saison 2010/11 spielte Lekaj für den FCW erstmals ein paar Matches in der Challenge League. Seither machte er fünf Saisons für den FC Wil und zwei für den FC Schaffhausen. Er war stets Stammkraft, in insgesamt 220 Pflichtspielen, zuletzt als Wiler Captain. Er entwickelte sich in dieser Zeit zu einem ausgesprochen soliden Challenge-League-Spieler. Mit 28 Jahren steht er jetzt mit einem Zweijahresvertrag vor der Rückkehr auf die Schützi. Es sieht also ganz danach aus, als würden der nach zwei Jahren in Wohlen zurückkehrende Hajrovic und Lekaj die neue erste Wahl im Abwehrzentrum des FCW. Der Spanier Jordi Lopez, dessen Bleiben im Verein erwartet wurde, aber hat, so die offizielle Version, die Option auf einen Vertrag für die Saison 2018/19 nicht gezogen. Das muss zwar noch nicht gleichbedeutend sein mit einem definitiven Entscheid, aber es ist der aktuelle Stand.

Auf der rechten Abwehrseite ist Denis Markaj als erste Wahl vorgesehen. Auf der linken Flanke ist das bei aktuellem Stand Tobias Schättin (21), dessen Leihvertrag fürs Frühjahr mit dem FC Zürich Ende Saison abgelaufen und von den Zürchern auch nicht verlängert worden ist – jedenfalls nicht zu Konditionen, mit denen sich der FCW anfreunden könnte. Also ist Schättin nun zwar Cupsieger, der allerdings verletzungsbedingt den Final des FCZ gegen die Young Boys verpasste, aber er ist auch wieder Kaderspieler des FCW. Als neue Alternative auf der Position des Linksverteidigers gilt der 19-jährige Thurgauer Enrique Wild, der sich in der U21 vor allem mit einem bemerkenswerten Frühjahr für einen ersten Vertrag empfahl.

Silvio und Sutter

Grösstes Fragezeichen ist weiterhin die Zukunft Silvios (33), der auch in der vergangenen Saison bester Skorer war. Dagegen sieht es so aus, als verlängere Manuel Sutter (28) seinen Vertrag, als stürme der Vorarlberger eine dritte Saison für den FCW. Kwadwo Duah (21), der von den Young Boys ausgeliehen war, ist vom Schweizer Meister per Option zurückgerufen worden. Das stellt zwar noch nicht klar, wo er in der nächsten Saison spielt – wohl kaum bei YB, bei aktuellem Stand aber auch nicht beim FCW. Noch nicht entschieden ist, ob der vom FC Luzern ausgeliehene Dario Ulrich (20) ein weiteres Jahr für den FCW spielt. Ulrich ist ein rechter Flügelmann. Sollte Loose seinen neuen Leader Callà eher als zentralen Offensivspieler denn auf der rechten Seite sehen, wo er beim FC Basel vorwiegend wirkte, dann bliebe für Ulrich kein Platz. Andernfalls sehr wohl.

Lanza sieht sich um

Abgeschlossen ist die Transferkampagne des FCW also noch keineswegs, beispielsweise auch fürs zentrale Mittelfeld. Klar aber ist, dass sich Eigengewächs Tiziano Lanza (23) nach einer neuen Lösung umschaut. Den Durchbruch zum im «Eins» hat er nicht geschafft, aber man hätte sich vorstellen können, dass er als «elder statesman» in der 1. Liga (und bei Bedarf als Aushilfe in der Challenge League) wirkt. Student Lanza sieht sich nun aber anderswo um.

Erstellt: 04.06.2018, 21:00 Uhr

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