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Lockeres Toreschiessen

Der Gegner war schwächer, der Platz viel besser und die eigenen Spieler wirkten frischer: So entwickelte sich die Resultatkurve des FCW von einem 0:2 gegen Thuns zweite Wahl zu einem 7:1 (3:1) gegen den SC Brühl.

Denis Markaj liess erkennen, dass er für eine Mannschaft wie den FCW tauglich wäre.
Denis Markaj liess erkennen, dass er für eine Mannschaft wie den FCW tauglich wäre.
Urs Kindhauser

Es war, bei aller für Testspiele gebotenen Zurückhaltung in der Bewertung, doch ein anderes Zuschauen am Samstag – und dies, obwohl FCW-Trainer Umberto Romano diesmal manchen beginnen und lange auf dem Platz liess, der zum Saisonstart kaum in der ersten Wahl zu erwarten ist. Die drei ersten Tore binnen knapp zehn Minuten wurden den Winterthurern leicht gemacht, später waren einige schön herausgespielte Aktionen zu sehen.

Dennis Markaj (26), ein erfahrener Fussballer, liess in seinen ersten 90 Minuten für den FCW in zwei verschiedenen Defensivrollen – wenig überraschend – erkennen, dass er für eine Mannschaft wie den FCW tauglich wäre. Die beiden 18-jährigen Gabriel Isik und Rijad Saliji sind Hoffnungen für die Zukunft. Yang Ming-Yang wird mit seiner Laufbereitschaft eine gute Ergänzung des Mittelfelds sein. Und Manuel Sutter ist einfach dann wertvoll, wenn er Tore schiesst – wie gestern zwei. Und nicht seine Chancen versiebt.

Wolfsburg und Fragezeichen

Es bleibt nun am Freitag die Hauptprobe gegen einen grossen Namen, den VfL Wolfsburg. Da wird Romano beginnen lassen, wer am ehesten im Startmatch gegen den FC Wohlen zu erwarten ist. Aber mit Fragezeichen: Jordi Lopez Adduktoren werden den Einsatz des designierten neuen Abwehrchefs wohl noch nicht zulassen; Kreso Ljubicic dürfte mit seinem Zehenbruch den Saisonbeginn ohnehin verpassen. Und im Falle Silvios ist rechtzeitig Klarheit anzustreben, womöglich bis Freitag. Aber dass die Winterthurer einen wichtigen Spieler, der bei ihnen einen Vertrag hat, einfach so gehen lassen – das kann es nicht geben.

Der SC Brühl war ein angenehmer Sparringspartner. In der ersten Halbzeit tat Claudio Holenstein mit, ihre neben Nico Abegglen zweite namhafte Neuerwerbung. Aber der ehemalige FCW-Offensivspieler war im zentralen Mittelfeld kaum zu sehen. Und nach der Pause kam Rafhinha, der Linksaussen, der im Herbst 2016 für Brühl bester Skorer der Promotion League war, sich im Frühjahr in Winterthur nicht zurechtfand und nun wieder zurück ist bei den St. Gallern.

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