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Luzern scheidet sang- und klanglos aus

Der FC Luzern verpasst das grosse Wunder. Die Innerschweizer verlieren in der 3. Runde der Europa-League-Qualifikation gegen Olympiakos Piräus auch das Rückspiel klar.

Die Innerschweizer war auch im Rückspiel in allen Belangen chancenlos.
Die Innerschweizer war auch im Rückspiel in allen Belangen chancenlos.
Keystone

Das Verdikt hätte am Ende für die hoch überlegenen Griechen noch klarer ausfallen können. Der griechische Internationale und frühere Serie-A-Legionär Lazaros Christodoulopoulos schoss wie schon im Hinspiel vor einer Woche die ersten zwei Tore. Der spanische Mittelstürmer Miguel Guerrero traf zum 3:0. Dem eingewechselten Stürmer Shkelqim Demhasaj gelang in der Schlussphase wenigstens noch das Ehrentor zum 1:3.

Damit ist der FCL in der Qualifikation zur Europa League zum sechsten Mal seit 2010 schon an der ersten Hürde gescheitert. Dies ist nach der klaren Niederlage im Hinspiel zwar erwartet worden, macht die desolate internationale Bilanz des FCL aber nicht besser. Letztmals haben die Innerschweizer vor 26 Jahren ein Europacup-Duell für sich entschieden. Von insgesamt 28 Spielen auf der europäischen Bühne haben sie nur fünf gewonnen.

«Ich hoffe, dass noch etwas geht»

Gegen Olympiakos Piräus war das junge, ersatzgeschwächte und unerfahrene Team von René Weiler auch im Rückspiel überfordert. Spielerisch, läuferisch, technisch - es war in allen Bereichen ein Unterschied von mehr als bloss einer Klasse. Weilers Ziel, «mit einem guten Gefühl» aus dem Heimspiel zu gehen, verpasste Luzern bei weitem. Man muss rund um die Swissporarena nun von einem Fehlstart reden: fünf von sechs Pflichtspielen hat der FCL verloren.

René Weiler wollte im Anschluss an die Partie keine umfassende Spielanalyse. Der 44-Jährige sagte gegenüber SRF: «Ich denke, es ist gut, das wir uns nun auf die Meisterschaft und den Cup konzentrieren können.» Sein Team sei momentan nicht in der Lage, gegen internationale Grössen zu bestehen. Der Coach hofft deshalb, dass der FCL die Zeit bis Ende August nützt. So lange ist das Transferfenster geöffnet. «Ich hoffe, dass noch etwas geht», so Weiler.

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