Fussball 2. Liga regional

Niederlagen für Phönix und Wiesendangen

Phönix Seen hat nach dem bitteren 0:2 (0:0) gegen Leader Oerlikon/Polizei schon fünf Punkte Rückstand. Wiesendangen kommt nicht vom Fleck und verliert in Greifensee 2:4 (1:1).

Samuel Misteli brachte Wiesendangen 1:0 in Führung.

Samuel Misteli brachte Wiesendangen 1:0 in Führung. Bild: Enzo Lopardo/Archiv

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Der FC Phönix Seen wurde für seinen enormen Aufwand nicht belohnt und musste eine äusserst 0:2-Heimniederlage gegen Oerlikon/Polizei hinnehmen. In der ersten Hälfte begegneten sich die beiden Mannschaft auf Augenhöhe. «Beide Teams haben sehr vorsichtig angefangen», meinte Phönix-Trainer Abramo D’Aversa. Nach dem Seitenwechsel kamen die Hausherren wie eine Furie aus der Kabine und fesselten den Gegner richtiggehend an deren Strafraum. Nach wenigen Sekunden hätten die Winterthurer in Führung gehen müssen, doch Denny Huber vergab aus aussichtsreicher Position. Es sollte nicht die einzige verpasste Chance bleiben. Phönix erspielte sie sich regelmässig, teilweise nach traumhaften Kombinationen.Völlig entgegen dem Spielverlauf gingen aber die Gäste in Führung. Ein von der Seite getretener Freistoss flog an Maus und Mann vorbei in die weite Torecke. Der zweite Treffer fiel nach einem Foulelfmeter in der Nachspielzeit.

«Nicht die bessere, sondern die glücklichere Mannschaft hat gewonnen», meinte D’Aversa. «Oerlikon feierte heute Weihnachten, Ostern und alle Feste gleichzeitig». Trotz erdrückender Dominanz gelang den Seemern kein Treffer und so beträgt der Rückstand auf Leader Oerlikon bereits fünf Punkte. (tst)

Phönix - Oerlikon/Polizei 0:2 (0:0). - Tore: 76. 0:1, 91. 0:2. - Phönix: Arlotta; Bolli (68. Galasso), Petronijevic, Braun, Igbeta; Malis, Huber, Petrovic (78. Inglin), Aydin (73. Zekiri), Nuhiji; Yildiz.

Wiesendangen macht zuviele Fehler

Wiesendangen kassierte in Greifensee eine 2:4-Niederlage. «Wir liessen unsere klaren Torchancen liegen und machten in der Defensive zu viele Fehler», bilanzierte Wiesendangens Trainer Stephan Meili. Die Wiesendanger fanden gut ins Spiel und kamen zu einigen guten Möglichkeiten. Das nicht unverdiente 1:0 erzielte Captain Samuel Misteli nach einem Eckball in der 39. Minute. Noch vor der Pause kamen die Hausherren aber zu einem Freistoss, welchen Alec Brändli sehenswert zum 1:1 in den Winkel setzte.

Kurz nach der Pause hatte Fabian Meli eine Riesenchance Wiesendangen wieder in Führung zu bringen, sein Abschluss ging aber knapp über das Tor. Nur wenige Zeigerumdrehungen später lag die Kugel aber dennoch im Netz. Wieder hatte Brändli zugeschlagen, dieses Mal nutzte er einen der von Strainer Meili angesprochenen Fehler in der Defensive. Einen weiteren Fehler nutzte Jamin Aabdouri clever aus, als er mit seinem Abschluss aus gut 30 Metern zum 3:1 traf. Nur drei Minuten später gelang Tobias Niklaus mit dem 4:1 die Vorentscheidung. Die Wiesendanger spielten aber weiterhin gut mit und so traf Patrick Mäder kurz vor dem Ende noch zum 4:2-Endstand. (ym)

Greifensee - Wiesendangen 4:2 (1:1). - Tore: 39. Misteli 0:1. 45. Brändli 1:1. 54. Brändli 2:1. 66. Aabdouri 3:1. 69. Niklaus 4:1. 87. Mäder 4:2. - Wiesendangen: Zgraggen; Enzler (78. Gfeller), Zinedin Fresnada (60. Oehninger), Müller, Trecek (78. Etzensperger); Tobias Meli, Mäder, Osta, Fabian Meli, Misteli; Oertli (60. Barth)

Erstellt: 08.09.2019, 19:12 Uhr

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