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Noch immer «knipst» der «Knipser» zu selten

Mit 23 Jahren ist Luka Sliskovic nicht mehr ganz jung. Beim FCW ist er – mit je zwei Toren und Assists in zehn Runden – mittlerweile einer der besten Skorer. Aber der Sprung in die Super League lässt noch auf sich warten – wenn er denn überhaupt gelingt.

Mit dem rechten Fuss hat er die bessere Technik, aber mit links schiesst er besser: Luka Sliskovic.
Mit dem rechten Fuss hat er die bessere Technik, aber mit links schiesst er besser: Luka Sliskovic.
Madeleine Schoder

Eine Stunde hin auf die Schützenwiese, eine zurück nach Sursee, wenns denn der Gubrist zulässt: Das ist der fast tägliche Weg des Luka Sliskovic. Seit zweieinviertel Jahren macht er ihn nun schon, was ihn als einen der Dienstältesten im aktuellen Aufgebot des FCW ausweist. Er ist gekommen als einer, der mit Toren für den Verein vorankommen will auf seinem Weg, möglichst mal in der Super League zu spielen.Aus der Kleinstadt am Sempachersee in eine grössere Fussballwelt aufgebrochen ist ja schon ein anderer, Haris Seferovic, drei Jahre älter als Sliskovic, zurzeit Nati-Stürmer Nummer 1. Natürlich kennen sich die beiden. «Mit Haris‘ Bruder habe ich täglich Kontakt», sagt Sliskovic. Die Seferovics stammen wie die Sliskovics aus Bosnien-Herzegowina. Aus Travnik wanderte Vater Sliskovic, Mitglied der kroatischen Minderheit, aus, nach Wien. Dort erhielt er den österreichischen Pass, als Österreicher zog er ins Luzernische Hinterland, zuerst nach Dagmersellen, dann eben nach Sursee. Sohn Luka kam in der Schweiz zur Welt, hat aber nur einen österreichischen Pass. Seine zwei Brüder spielen nur hobbymässig Fussball, Luka aber war ein Talent, dessen Spiele der Vater stets verfolgte. Sein letztes Erlebnis: Vor zwei Wochen sah er, an der Seite des FCW-Geschäftsführers Andreas Mösli, im Aarauer Brügglifeld das Siegestor seines Sohnes zum 3:2. Zuvor hatte der zu Taulant Seferis 2:1 den Pass geliefert.

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