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Noch zu wenig «Charakterköpfe»

Von Yang Ming-Yang, der schon nicht mehr da ist, bis Kofi Schulz, der am Montag debütierte: Der FCW setzte bisher neun neue Spieler ein. Aber ihre Gesamtbilanz ist bisher so wenig überzeugend wie die der Mannschaft. Und die ist nach elf Runden Zweitletzter der Liga und im Cup ausgeschieden.

Als einziger Feldspieler stets in der Startformation des FCW: Für Nicolas Stettler geht am Montag in Aarau eine Serie zu Ende.
Als einziger Feldspieler stets in der Startformation des FCW: Für Nicolas Stettler geht am Montag in Aarau eine Serie zu Ende.
Heinz Diener

«Charakterköpfe» seien zu suchen, analysierte Trainer Umberto Romano am Ende der vergangenen Saison, nach seinem ersten halben Jahr als FCW-Chef. Er hatte es zwar geschafft, die Mannschaft mit einem Zwischenspurt vom Tabellenende weg und in den Cup-Halbfinal zu führen. Dann aber hatte sie wieder markant nachgelassen.Jetzt, nach knapp einem Drittel der neuen Spielzeit, ist diese Zwischenbilanz zu ziehen: Der FCW hat zwar keinen Umbruch hinter sich wie ein Jahr zuvor. Aber er begann doch jedes Ligaspiel mit mindestens drei Neuen, mehrmals mit vier, zuletzt aber auch zweimal mit fünf und – gegen den FC Wohlen – gar mit sechs. Beigetragen haben die Neuen ein Tor, Kwadwo Duahs 2:0 in Wil, und zwei Assists, Nicolas Stettler in Wil, Duah gegen Chiasso. Dazu gabs noch drei Tore im Cup, zwei von Robin Huser, eines von Duah. Das sind Zahlen, die keinen beeindrucken – so wenig, wie es eben die Gesamtleistung der Mannschaft ist. Von «Charakterköpfen» im Sinn Romanos ist auch (noch) nicht oder dann doch zu wenig zu reden.

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