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Nullnummer im Zürcher Dauerregen

Drei Tage nach der Galavorstellung in der Champions League kommt Basel in der Super League nur zu einem Punkt. Gegen GC resultiert für den Meister ein ernüchterndes Unentschieden.

Torloses Remis im Zürcher Regen: Der Klassiker zwischen GC und Basel endet 0:0.
Torloses Remis im Zürcher Regen: Der Klassiker zwischen GC und Basel endet 0:0.
Walter Bieri, Keystone
Drei Tage nach der Galavorstellung in der Champions League stockt bei Basel in der Meisterschaft wieder der Motor. Oberlin und Co. kreieren zu wenig zwingende Chancen.
Drei Tage nach der Galavorstellung in der Champions League stockt bei Basel in der Meisterschaft wieder der Motor. Oberlin und Co. kreieren zu wenig zwingende Chancen.
Walter Bieri, Keystone
Viel Kampf, wenig Glanz: Auch GC verdient sich keinen Schönheitspreis. Fahrlässig lassen die Grasshoppers Chancen liegen, ehe sie sich mit dem Unentschieden begnügen.
Viel Kampf, wenig Glanz: Auch GC verdient sich keinen Schönheitspreis. Fahrlässig lassen die Grasshoppers Chancen liegen, ehe sie sich mit dem Unentschieden begnügen.
Walter Bieri, Keystone
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«Wir müssen gegen GC nachlegen, nur dann ist dieser Erfolg wertvoll», hatte Basels Sportchef Marco Streller nach dem 5:0 in der Champions League gegen Benfica Lissabon gesagt. Allein auf das Resultat bezogen war das torlose Remis im Letzigrund - das erste Basler 0:0 in der Meisterschaft seit jenem am 24. April 2016 in Vaduz - ein Rückschritt.

Doch Basel sah sich vor 10'300 Zuschauern mit einem Gegner konfrontiert, der unter Murat Yakin grosse Fortschritte gemacht hat. «Wir schafften es erneut, nur wenig Torchancen zuzulassen», analysierte GC-Goalie Heinz Lindner, der zum zweiten Mal in Folge ohne Gegentreffer blieb. Der Österreicher zeigte sich nicht nur nach der Pause, als der FCB das 1:0 mit mehr Vehemenz anstrebte als davor, auf der Höhe seiner Aufgabe. In der 81. Minute verhinderte Lindners Antizipieren beim Kopfball von Cedric Itten den drohenden Rückstand.

Fehlende Kaltblütigkeit vor dem Tor

GC, das durch geschickte Raumaufteilung kaum Platz für Sprints in die Vertikale zuliess, hatte seine stärksten Phasen zu Beginn und zum Ende der ersten Halbzeit. Nach vier Minuten verzeichnete Nabil Bahoui einen Pfostenschuss. Die zwei folgenden Abschlussversuche führten aber ebenso wenig zum 1:0 wie jener von Numa Lavanchy (41.), als auch Bahoui im Nachsetzen scheiterte.

Basels beste Möglichkeiten neben jener von Itten vergaben Mohamed Elyounoussi praktisch im Gegenzug nach Bahouis Pfostenschuss und Dimitri Oberlin, der in der 69. Minute um Zentimeter am Ball vorbeirutschte.

Die Young Boys können am Sonntag mit einem Sieg daheim gegen St. Gallen acht Punkte Vorsprung auf den FCB erspielen.

Telegramm:Grasshoppers - Basel 0:0. 10'300 Zuschauer. - SR Bieri. Grasshoppers: Lindner; Bergström, Vilotic, Zesiger; Lavanchy, Sigurjonsson (58. Pusic), Bajrami, Doumbia; Jeffren (84. Munsy), Bahoui (73. Basic), Andersen. Basel: Vaclik; Suchy, Xhaka, Akanji; Lang, Zuffi, Serey Die, Riveros (68. Petretta); Steffen (26. Itten), Elyounoussi, Oberlin (84. Bua). Bemerkungen: Grasshoppers ohne Pickel, Basel ohne Balanta, Gaber, Vailati und Van Wolfswinkel (alle verletzt). 4. Pfostenschuss von Bahoui. 26. Steffen verletzt out (Oberschenkel). Verwarnungen: 9. Bergström (Foul). 33. Xhaka (Foul/im nächsten Spiel gesperrt). 63. Akanji (Foul).

Tabelle 1. Young Boys 9/20 (19:7). 2. St. Gallen 9/15 (14:11). 3. Basel 10/15 (14:11). 4. Zürich 9/14 (9:5). 5. Grasshoppers 10/13 (15:16). 6. Sion 10/12 (9:12). 7. Luzern 9/10 (13:16). 8. Lausanne-Sport 10/10 (15:21). 9. Thun 9/8 (15:19). 10. Lugano 9/8 (9:14).

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