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«Nur» noch Dritter – und doch zufrieden

Am Samstag siegte Lausanne, am Sonntag der FC Wil – danach ist der FCW nach 24 Stunden an der Spitze der Challenge League «nur» noch Dritter. Dennoch ist das eine gute Zwischenbilanz – nach elf Runden und dem 2:1 gegen Vaduz am (Freitag-)Abend, als der Wurststand brannte.

FCW-Jubel unter rauchgeschwängertem Nachthimmel: Taulant Seferi nach seinem Tor zum 2:0 gegen Vaduz.
FCW-Jubel unter rauchgeschwängertem Nachthimmel: Taulant Seferi nach seinem Tor zum 2:0 gegen Vaduz.
Heinz Diener

Der Sprung an die Tabellenspitze, erstmals seit dem 13. Oktober 2012, war das sportliche Ereignis eines Abends, an dem der FCW weit über die Liga hinaus Aufmerksamkeit erhielt, weil ein Wurststand vor der Haupttribüne abbrannte. Der prominenteste Gast, Marcel Koller, sass deshalb nicht auf der Haupttribüne, sondern kam auf der Gegentribüne unter. Der Trainer und «Spion» des FC Basel wird mit seiner Mannschaft in zehn Tagen der nächste Gast auf der Schützenwiese sein – mit dem Ziel, den FCB auch in dessen sechsten Match der Cupgeschichte gegen den FCW zum Sieg zu führen. Es wird ein Achtelfinal sein, aber FCB – FCW war 1975 auch schon ein Final, 2012 und 2017 ein Halbfinal. Fürs Spiel in zehn Tagen sind übrigens noch ein paar hundert Stehplatztickets zu haben.

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