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Özil lässt Löw und Bierhoff abblitzen

Der Trainer und der Manager der deutschen Nationalmannschaft wollten den Arsenal-Profi in London besuchen. Sie standen vor verschlossenen Türen.

Mesut Özil trat nach vielen Debatten um seine Leistungen und Bildern mit Erdogan zurück. Video: AP

Die meisten Fussballer wären froh, würde der Nationaltrainer ihres Landes den Weg auf sich nehmen und sie besuchen. Nicht so Mesut Özil. Wie die «Bild» berichtet, wollten Joachim Löw und Oliver Bierhoff dem nun ehemaligen deutschen Nationalspieler in London einen Besuch abstatten und mit ihm das Gespräch suchen. Özil soll sich geweigert und sein Verein Arsenal den beiden sogar den Zutritt zum Trainingsgelände verboten haben.

Löw und Bierhoff waren wegen der Wahl des Weltfussballers in London. Zum klärenden Gespräch mit Özil kam es während ihrem Kurztrip aber nicht. Immerhin: Im Besucherzentrum von Arsenal durften sich die beiden mit den aktuellen Nationalspielern Bernd Leno und Shkodran Mustafi sowie dem ehemaligen deutschen Verteidiger Per Mertesacker unterhalten. Dieser ist seit diesem Sommer in Arsenals Jugendabteilung tätig.

Erdogan, WM-Aus, Rücktritt

Der Absage von Özil geht eine Geschichte voraus, die sich über den ganzen Sommer hinzog. Kurz vor der Weltmeisterschaft posierten der Mittelfeldspieler und sein Kollege Ilkay Gündogan mit dem türkischen Präsidenten Recyep Erdogan für ein Foto. Das sorgte in Deutschland für enorm viel Aufsehen, in Testspielen vor der WM, noch auf heimischen Boden, wurden Özil und Gündogan ausgepfiffen.

Beide fuhren trotzdem an die WM in Russland, wo sie Teil des historischen Scheiterns der deutschen Nationalmannschaft waren. Vor allem Özil als Stammspieler kam dabei besonders schlecht weg und wurde, auch von offizieller Seite, als Sündenbock für die verpatzte WM dargestellt. Kurz darauf gab der türkisch-stämmige Gelsenkirchener seinen Rücktritt bekannt.

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