Fussball

Ordentlicher FCW-Auftritt

Den erwarteten Sieg gegen den Zweitligisten FC Uster und eine 0:2-Niederlage im «Final» gegen den FC Zürich brachte dem FC Winterthur der Auftritt beim Ustermer Blitzturnier.

Spielt klar und schiesst gut: FCW-Neuzugang Dario Ulrich (links, gegen Kay Voser vom FCZ).

Spielt klar und schiesst gut: FCW-Neuzugang Dario Ulrich (links, gegen Kay Voser vom FCZ). Bild: Keystone

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Es war eine insgesamt ordentliche Vorstellung. Zuerst von der zu einem guten Teil aus U21-Spielern bestehenden Elf gegen Uster, dann auch vom «Eins» gegen den FCZ, das bis zum ersten Gegentor nach einer knappen halben Stunde stark spielte.

Mal positiv, mal negativ

Was die Personalien anbetraf, interessierte vor allem zweierlei: Ob sich Torhüter Zivko Kostadinovic würde empfehlen können und wie sich der 19-jährige Luzerner Flügelmann Dario Ulrich bei seinem ersten zeigt. Die Antworten sind nach zweimal 45 Minuten für beide klar: positiv bei Ulrich, negativ bei Kostadinovic.

Kostadinovic hinterliess schon von seiner Körpersprache her nicht den Eindruck eines Mannes, der sich für die Challenge League aufdrängen wollte – und auch die Anlagen dazu hat. Praktisch jeder Ball, der auf sein Tor flog, war drin. Das war ihm natürlich nicht vorzuwerfen beim Elfmeter zum zweiten Tor des FCZ, aber sicher beim zweiten Tor Usters. Mässig war auch die Reaktion beim 1:0 des FCZ durch dessen Sekunden zuvor eingewechselten U21-Spieler Eric Chef Tia.

Ulrich spielte auf der rechten Flanke, zuerst vor einer Viererabwehr, gegen den FCZ als Aussenläufer vor drei Innenverteidigern. Gegen Uster schoss er bald einmal zwei Tore und bereitete ein drittes Tor. Da zeigte er, dass er klar spielt und gut schiesst – vor dem gegnerischen Tor notabene. Und gegen den FCZ machte er mit mehreren Flügelläufen deutlich, dass er über die erforderliche Schnelligkeit verfügt. Und er scheint sich auch etwas zuzutrauen.

Yang und die «Wolves»

Überraschendes war dann noch zu hören von Yang Ming-Yang (22), seit dem Sommer als Leihgabe Lausannes im FCW-Kader. Es liegt Interesse des englischen Traditionsvereins Wolverhampton Wanderers am «Chinesen» vor. Die «Wolves» spielen zurzeit in der Championship, der zweiten Liga Englands. Und weil die Transferfrist für internationale Übertritte heute Abend abläuft, wird man schon sehr bald wissen, ob dieser Überraschungscoup zustande kommt. Womöglich fliegt Yang schon heute auf die Insel. Nach dem Auftritt in Uster wusste man das noch nicht. Dort war Yang neben Kumpan Karim Gazzetta, Ulrich und Kostadinovic einziger, der beide Spiele machte.

Erstellt: 30.08.2017, 23:29 Uhr

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