FC Winterthur

Pepsi definitiv beim FCW, ein Uruguayer im Test

Der zuletzt an den FC Aarau ausgeliehene Gezim Pepsi (21) wurde vom FC Basel verpflichtet. Und Guillermo Padula (22) absolviert bis Freitag Testtrainings in Winterthur.

Gezim Pepsi kommt vom FC Aarau nach Winterthur.

Gezim Pepsi kommt vom FC Aarau nach Winterthur. Bild: Freshfocus

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Gezim Pepsi war auf gestern Nachmittag als neuer Spieler des FCW angekündigt worden. Er erschien dann auf der Schützenwiese, und ein paar Minuten vor Trainingsbeginn waren auch die letzten Formalitäten mit dem FC Basel zum Transfer erledigt. Pepsi könnte also schon am kommenden Sonntag für den FCW gegen Stade Lausanne-Ouchy spielen – wenn ihn denn Trainer Ralf Loose überhaupt ins Kader nimmt.

Ein definitiver Transfer

Pepsi, in Basel aufgewachsener und weitgehend vom FCB ausgebildeter Kosovare, hatte einerseits einen bis im Sommer gültigen Vertrag mit dem FCB, zum andern war er in den vergangenen anderthalb Jahren an den FC Aarau ausgeliehen. Für die Aargauer machte er in dieser Zeit 33 Pflichtspiele. Es lief auf dem Brügglifeld aber nicht alles reibungslos, und Anfang Januar verabschiedete sich Pepsi überraschend von Aarau – offenbar mit seinen Perspektiven unzufrieden. Mit dem FCW hatten schon Kontakte bestanden, ehe sich Pepsi im Sommer 2018 für Aarau entschied. Die wurden wieder aufgenommen. Und nun folgten dem von Pepsi provozierten Abgang aus Aarau die Auflösung seines Vertrags mit dem FC Basel und der Wechsel nach Winterthur. Er verpflichtet sich beim FCW also definitiv, mit einem Kontrakt bis Ende Saison und Option für ein weiteres Jahr.

Die Winterthurer erhalten so Gelegenheit, sich in den nächsten Monaten ein genaues Bild von ihrem neuen defensiven Mittelfeldspieler und dessen Leistungswillen zu machen. Dass er grundsätzlich ein Fussballer mit Potenzial ist, steht ausser Frage. Er hat in seinen jungen Jahren zuerst für die U17 Albaniens, dann die U18 und U19 der Schweiz und zuletzt für die U21 des Kosovo gespielt. Auf der Schützi sieht man ihn auch als Alternative nach dem kurzfristigen Abschied Gjelbrim Taipis, aber auch für den Fall, dass es im Sommer Abgänge gibt – etwa von Ousmane Doumbia.

Verteidiger zum Test

Zweiter Neuer war gestern bei viel Wind und viel Regen Guillermo Padula (22), ein Verteidiger aus Uruguay, der auch einen italienischen Pass hat. In Uruguay machte er einst rund 70 Ligaspiele teils in der 1. Division für den Club Plaza Colonia. In der Schweiz ist er seit einem Jahr, mit einem wenig aussagekräftigen Leistungsausweis. Im Frühjahr 2019 spielte er für den FC Mendrisio, mit dem er aus der 1. Liga abstieg. Er wurde in jedem Match über 90 Minuten eingesetzt. Im Herbst wirkte er dann bei der AC Bellinzona in der Promotion League. Dort brachte er es auf neun Einsätze, nur drei über 90 Minuten. Ihn wird sich der FCW bis zum Freitag anschauen.

Erstellt: 11.02.2020, 21:09 Uhr

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