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Petkovic nominiert Embolo – Oberlin nicht dabei

Coach Vladimir Petkovic gibt das Aufgebot für die letzten beiden WM-Qualifikationsspiele bekannt. Wer den Basler Shootingstar im Aufgebot erwartet, wird enttäuscht.

Schalkes-Stürmer zurück in der Nati: Breel Embolo. (Archiv)
Schalkes-Stürmer zurück in der Nati: Breel Embolo. (Archiv)
Georgios Kefalas, Keystone

Das Aufgebot von Nationalcoach Vladimir Petkovic für die beiden entscheidenden WM-Qualifikationsspiele der Schweiz gegen Ungarn und Portugal enthält keine Überraschung. Wie erwartet gehört Breel Embolo erstmals seit seiner Verletzung im letzten Herbst wieder zum Team.

Angedeutet hatte es Vladimir Petkovic schon vor einigen Tagen, nun ist es nach Bekanntgabe des Aufgebots für die Spiele gegen Ungarn in Basel (7. Oktober) und gegen Portugal in Lissabon (10. Oktober) offiziell: Breel Embolo steht knapp ein Jahr nach seiner schlimmen Verletzung im linken Bein erstmals wieder im Kader der SFV-Auswahl.

Edimilson Fernandes fällt aus

Bereits im Juni hatte Embolo vor dem Testspiel gegen Weissrussland und dem Spiel in der WM-Qualifikation auf den Färöern kurz beim Nationalteam geweilt und ein Aufbautraining absolviert. Danach wurde er bei Schalke behutsam an das Comeback herangeführt. «Das ist oft genug nicht der Fall im Fussball», so Petkovic. «Ich freue mich sehr, dass ich mit Embolo eine weitere Option in der Offensive habe.»

Während Embolo zurückkommt, fällt Edimilson Fernandes aus. Der Stürmer von West Ham United ist am Sprunggelenk verletzt und fehlt ebenso wie sein Cousin Gelson Fernandes von Eintracht Frankfurt. Der Mittelfeldspieler laboriert seit letzter Woche an einem Muskelfaserriss im linken Oberschenkel und wird in der Bundesliga erst nach der Nationalmannschaftspause sein Comeback geben. Für ihn erhielt Fabian Frei von Mainz ein Aufgebot.

Sommer ist gesetzt

Vom Stamm fehlt keiner, auch nicht Yann Sommer, der zuletzt zwei Bundesliga-Spiele mit Borussia Mönchengladbach wegen einer Kapselverletzung verpasst hat. Petkovic zeigte sich im Hinblick auf die Spiele gegen Ungarn und Portugal unbesorgt, ob Sommer am Wochenende bei der Borussia im Heimspiel gegen Aufsteiger Hannover aber bereits wieder im Tor steht, ist gemäss deutschen Medien noch offen.

Die Ausgangslage vor der letzten Tranche in der WM-Qualifikation ist hinlänglich bekannt. Zwei Unentschieden reichen der Schweiz zu Platz 1 in der Gruppe B und damit zur direkten Qualifikation. Verliert die Schweiz das Heimspiel gegen Ungarn, muss sie drei Tage später in Lissabon gewinnen. Ansonsten ist sie hinter dem Europameister nur Zweiter und bestreitet im November die Barrage.

Tor: Yann Sommer (Borussia Mönchengladbach), Roman Bürki (Borussia Dortmund), Marwin Hitz (Augsburg). - Verteidigung: Manuel Akanji (Basel), Johan Djourou (Antalyaspor), Fabian Schär (La Coruña), Stephan Lichtsteiner (Juventus Turin), Michael Lang (Basel), Ricardo Rodriguez (Milan), Jean-François Moubandje (Toulouse), Nico Elvedi (Borussia Mönchengladbach). - Mittelfeld/Sturm: Valon Behrami (Udinese), Eren Derdiyok (Galatasaray Istanbul), Blerim Dzemaili (Montreal Impact), Breel Embolo (Schalke), Fabian Frei (Mainz), Remo Freuler (Atalanta Bergamo), Admir Mehmedi (Bayer Leverkusen), Haris Seferovic (Benfica Lissabon), Xherdan Shaqiri (Stoke City), Granit Xhaka (Arsenal), Denis Zakaria (Borussia Mönchengladbach), Steven Zuber (Hoffenheim).

SDA/nag

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