Petkovic zieht Fazit und äussert sich zu Gerüchten

Nationaltrainer Vladimir Petkovic hat in Portugal vieles gefallen, aber nicht alles. Und er ist mit seinem Posten «zufrieden».

Das einzige Tor am Final Four für die Schweiz: Ricardo Rodriguez trifft aus elf Metern zum zwischenzeitlichen 1:1-Ausgleich gegen Portugal. (Video: SRF)

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Zwei Spiele, 0 Siege, 1 geschossenes Tor. Vladimir Petkovic reiste trotzdem zufrieden vom Final Four zurück. An der abschliessenden Medienkonferenz in Zürich sagte er: «Wir haben den Sympathie-Titel gewonnen.»

Von allen Seiten hätten sie in Portugal positive Reaktionen erhalten, erzählte der Nationaltrainer. Richtig zufrieden war er allerdings nicht. Er findet zwar, die Schweiz habe seit der WM ein «gutes bis sehr gutes Jahr gemacht». Er lobt, weil die verjüngte Mannschaft die Spielidee weiterentwickelt und etabliert habe. Doch etwas fehlt ihm: Das wiederholt gute Resultat gegen starke Teams.

Nur einmal in fünf Partien konnte die Schweiz seit vergangenem Herbst gegen England, Belgien und Portugal gewinnen. Petkovic findet, sie würden sich mit solchen Gegnern auf Augenhöhe bewegen, müssten aber cleverer werden und die Gewohnheit entwickeln, diese Partien regelmässig zu gewinnen.

Petkovic ist mit seinem Job «zufrieden»

Im Spätsommer und Herbst geht es für die Schweiz weiter, unter anderem mit den wegweisenden EM-Qualifikationsspielen gegen Irland und in Dänemark. Petkovic geht davon aus, dass er dann noch immer Coach ist – obwohl es Gerüchte gerade aus Italien gibt, dass sich Clubs für ihn interessieren.

Das sei zwar für ihn «schön zu hören», sagt er, betont aber auch, dass er in der Schweiz zufrieden ist. Bedeuten müssen weder die Gerüchte noch Petkovics Worte etwas. Spekulationen werde es immer geben, sagt Petkovic. Und witzelt: «Nach einer Niederlage bin ich der schlechteste im Bus und muss aussteigen. Nach einem Sieg darf ich sitzen bleiben.» (ukä)

Erstellt: 10.06.2019, 17:18 Uhr

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