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Radice – der neue Captain

Für den FCW ist der Match gegen den VfL Wolfsburg acht Tage vor dem Meisterschaftsstart gegen den FC Wohlen die Hauptpobe, für seinen erfahrensten Spieler ists ein Debüt: Luca Radice ist der neue Captain.

Luca Radice übernimmt gerne Verantwortung.
Luca Radice übernimmt gerne Verantwortung.
Heinz Diener

Gewählt wurde am Mittwoch und danach stand fest: Radice ist der Nachfolger Patrik Schulers, Kreso Ljubicic ist der erste, Gianluca Frontino der zweite Stellvertreter. Dem Mannschaftsrat gehören, als Vertreter der Jungen, auch Torhüter Matthias Minder und Tobias Schättin an.Mit seinen 30 Jahren ist Radice der älteste Spieler im Kader – sieht man mal von Silvio ab, der zwei Jahre älter ist, mit seinen Transferkapriolen mit dem FC Wil zumal bei aktuellem Stand aber keine Wahl sein konnte. Silvio steht heute im Aufgebot und wird wohl auch eingesetzt, aber seine Zukunft ist weiterhin ungeklärt. Es sieht so aus, als wolle er das offenbar sehr langfristige Angebot der Wiler annehmen. «Uns aber liegt kein Angebot vor», formuliert dazu Oliver Kaiser, der Leiter Sport der Winterthurer. Dass die Sache möglichst schnell geregelt gehört, versteht sich.

Der Dienstälteste

Radice ist im Aufgebot des FCW aber auch der Fussballer mit den mit weitem Abstand am meisten Einsätzen für den Verein. Seit seinem Debüt Ende Juli 2006 sind es schon fast 260 Pflichtspiele, trotz der zweieinhalb Jahre in ­Aarau dazwischen. Ihn freut die Wahl natürlich. Und so sagt er auch, «dass ich gerne Verantwortung übernehme». Verantwortung in «der vielleicht jüngsten Mannschaft, in der ich je spielte». Er hat im 3-4-1-2 Umberto Romanos als linker Aussenläufer auch eine sehr wichtige Position. Denn ohne gute Flankenspieler fällt es einer Mannschaft mit einer Dreierabwehr schwer, ihr Spiel durchzusetzen.

Natürlich ist der Match heute für Romano wichtig mit Blick auf den Saisonstart. Wer gegen die «Wölfe» beginnt, hat gute Aussichten, auch gegen Wohlen zu starten. Allerdings gibts da Fragezeichen. Jordi Lopez, der designierte neue Abwehrchef, kann wegen seiner Adduktorenprobleme doch erst am Montag wieder ins Mannschaftstraining einsteigen; auch Schättin zwickts in einem Bein; und ob Ljubicics Optimismus, er werde nach seinem Zehenbruch rechtzeitig für Wohlen fit sein, gerechtfertigt ist, muss sich erst noch zeigen.

Von den Neuen werden Nicolas Stettler, Yang Ming-Yang, Robin Huser und Kwadwo Duah zu sehen sein. Ein zweites Mal spielen wird auch Defensivkraft Dennis Markaj (26). Es sah gestern zwar danach aus, als sei seine Zeit auf der Schützenwiese beendet. Nun aber lässt sich absehen, dass sich Verein und Spieler doch auf ein Engagement einigen können.

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