Fussball 2. Liga

Rückschlag für Oberwinterthur im Derby gegen Veltheim

Phönix Seen muss die Tabellenführung nach einem 0:4 in Wiesendangen schon wieder an Bassersdorf abgeben.

Veltheim hatte klar die Oberhand: Bruno Michienzi gewinnt ein Kopfballduell gegen Sasa Rakic.

Veltheim hatte klar die Oberhand: Bruno Michienzi gewinnt ein Kopfballduell gegen Sasa Rakic. Bild: Marc Dahinden

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Veltheim fügte dem Stadtrivalen aus Oberwinterthur eine schmerzliche 6:0 (4:0)-Kanterniederlage zu. In der Anfangsphase stand die Partie auf Messers Schneide, denn beide Teams hatten Aluminiumtreffer zu beklagen. Veltheim ging durch einen Handelfmeter in Führung. «Dieser Treffer war enorm wichtig für uns, denn er gab uns Sicherheit», sagte Veltheim-Coach Richard Oswald.

Veltheim drückte in der Folge aufs Gaspedal, erzielte einen Treffer nach dem anderen und spielte den Gegner phasenweise an die Wand. «Der Treffer zum 4:0 kurz vor der Pause war nicht nur sehr schön herausgespielt, sondern auch psychologisch Gold wert, denn so konnten wir dem Gegner ein wenig die Hoffnung für die zweite Hälfte nehmen», meinte Oswald.

In der Tat vermochte Oberwinterthur nicht mehr zu reagieren und musste zwei weitere Gegentore hinnehmen. Veltheim drückte dem Spiel früh den Stempel auf und gab das Spieldiktat zu keinem Zeitpunkt mehr aus der Hand. «Wir konnten ihnen nach und nach den Sauerstoff abstellen und liessen sie nicht mehr zurück in die Partie», freute sich Oswald. Oberi-Assistenztrainer Sasa Rakic zeichnete sich als fairer Verlierer aus: «Sie waren klar besser, bissiger, zweikampfstärker und haben stets den Weg zum Tor gesucht». Für seine Mannschaft sei nun wichtig, dass sie trotz der schwierigen Situation nicht aufgebe und alles daran setzen werde, um an den Strich heranzukommen. Über jenem befindet sich Veltheim, welches in der Rückrunde bislang einen soliden Eindruck hinterlässt. (tst)

Veltheim - Oberwinterthur 6:0 (4:0). - Tore: 18. Xeno Fresneda 1:0, 31. Dauti 2:0, 39. Celebi 3:0, 44. Rutschmann 4:0, 51. Buchmann 5:0, 73. Buchmann 6:0. - Veltheim: Zingg; Huwiler, Zinedin Fresneda (65. Jakupov), Lauria (82. Okle); Huber, Dauti, Celebi (76. Müller), Buchmann, Rutschmann (54. Alejandro Tapia Parra); Michienzi, Xeno Fresneda. - Oberwinterthur: Zmajlaj; Itani, Livio Brovelli, Rakic, Pablo Tapia Parra; Baschera, Sego, Elio Brovelli, Estigarribia; Geithner, Cecchini.

Wiesendangens Triumph

Der FC Wiesendangen feiert seinen ersten Sieg in der Rückrunde, dies gleich deutlich und verdient mit 4:0, gegen den Tabellenführer aus Seen. Die Wiesendanger erwischten einen perfekten Start, denn bereits nach drei Minuten konnte Fabian Meli freistehend zum 1:0 einnetzen. «Der frühe Treffer spielte uns sicherlich in die Karten. Allgemein war es von der Einstellung und im kollektivem eine starke Mannschaftsleistung.», so Wiesendangens Trainer Stephan Meili. Die Hausherren blieben das aktivere Team und kamen durch Captain Daniele Luzza in der 30. Minute zum verdienten 2:0. Trotz mehreren Chancen für Wiesendangen, inklusive einem Lattentreffer, blieb es zur Pause bei diesem Resultat.

Auch nach der Pause tat sich Phönix gegen eine gut organisierte Wiesendanger-Defensive schwer. Chancen hatten weiterhin die Gastgeber, welche bereits in der 53. Minute mit dem 3:0 die Vorentscheidung herbeiführten. Torschütze war wiederum Daniele Luzza. In der Folge verteidigten die Wiesendanger sicher und setzten mit einem Freistoss in der 85. Minute von Lukas Trecek ihrer Leistung noch die Krone auf. «Wiesendangen hat mehr Leidenschaft gezeigt und deshalb verdient gewonnen», so Phönix-Trainer Abramo D’Aversa. (ym)

Wiesendangen - Phönix Seen 4:0 (2:0). - Tore: 03. Fabian Meli 1:0. 30. Luzza 2:0. 53. Luzza 3:0. 85. Trecek 4:0. - Wiesendangen: Frauenfelder; Bestler, Müller, Schwaninger, Trecek; Barth (81. Etzensperger), Osta, Fabian Meli (74. Budil), Mendes, Tobias Meli; Luzza (67. Brehm). - Phönix: Arlotta; Dobler (82. Ferraro), Cirillo (46. Galasso), Bolli; Petrovic, Huber (11. Igbeta), Malis (56. Mottola), Aydin; Petronijevic, Yildiz, Zekiri (76. Kubilay).

Bassersdorf mit Kantersieg

Bassersdorf hatte am Mittwoch den Leaderthron durch eine 2:4-Niederlage im direkten Duell an Phönix Seen abgegeben. Das Team von Trainer Gianni Lavigna hat sich aber gut erholt und Wallisellen gleich 6:0 geschlagen. Und liegt damit bereits wieder an der Tabellenspitze. «Uns hat in die Karten gespielt, dass Marc Tinner uns bereits in der 2. Minute in Führung geschossen hat und dass ich ein paar frische Spieler bringen konnte», analysierte Lavigna nach der Partie.

Der Coach hatte den Druck von seinen Akteuren genommen. Im Training wurde Fussballtennis gespielt. Und von einem allfälligen Aufstieg spricht keiner. «Wir schauen nicht auf die Rangliste, wir wollen im Spiel einfach umsetzen, wofür wir unter der Woche hart trainieren», führt Lavigna aus. Gegen Wallisellen betrieben die Bassersdorfer Stürmer Gerasimos Tsakmakidis und Miguel Teixeira ein intensives Pressing. Auch die anderen Akteure waren viel unterwegs. Mittelverteidiger Yves Oehri meinte nach dem Schlusspfiff: «Es tut mir alles weh.» (mw)

Wallisellen - Bassersdorf 0:6(0:1). - Tore: 2. Tinner 0:1. 53. Tinner 0:2. 60. Texeira 0:3. 69. Tinner 0:4. 70. Asani 0:5. 79. Ekli 0:6. – Bassersdorf: Thürig; Iino, Copat, Oehri, Schmid; Carvalho (78. Egli), Severino Zambelli, Tinner (80. Schaich), Schweizer (74. Ekli); Teixeira (68. Asani), Tsakmakidis. (Der Landbote)

Erstellt: 14.04.2019, 20:37 Uhr

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