Fussball

Sead Hajrovic startet in Köln

Am Dienstag verliess Sead Hajrovic das Trainingslager des FCW in Spanien, am Mittwoch unterzog er sich in Köln den medizinischen Tests, und am Donnerstag startete er bei seinem neuen Verein, Viktoria Köln, dem 16. der 3. Liga.

Nach fünfeinhalb Jahren in der Challenge League versucht sich Sead Hajrovic nun in der 3. Liga Deutschlands.

Nach fünfeinhalb Jahren in der Challenge League versucht sich Sead Hajrovic nun in der 3. Liga Deutschlands. Bild: Urs Kindhauser

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Sead Hajrovic trainierte ein erstes Mal mit, er wurde offiziell vorgestellt und hat am Samstag bei der mittlerweile nur noch viertklassigen Alemannia Aachen sein erstes Spiel vor sich. Es wird Viktorias letzter Test sein vor dem Frühjahrsstart in der Liga, der gegen den Tabellen-17. in Chemnitz in einer Woche schon ein erster Abstiegskampf sein wird.

Franz Wunderlich, der Sportvorstand der Viktoria, der zu Verhandlungen mit Hajrovic und FCW-Sportchef Oliver Kaiser in die Schweiz gereist war, stellte seinen neuen Mann als «absoluten Führungsspieler mit einer grossen Mentalität» vor. Hajrovic, aber auch der neue Torhüter Nummer 1, André Weis aus Regensburg, sollen dazu beitragen, die Abwehr der Kölner wieder dichter zu machen. Nur der abgeschlagene Tabellenletzte Carl Zeiss Jena hat im Herbst mehr Gegentore erhalten als sie.

«Zeit für Herausforderung»

Dem «Landboten» sagte Hajrovic: «Ich denke, es war nach jetzt fünfeinhalb Jahren in der Challenge League Zeit für eine Herausforderung. Ich habe immer gespielt, gut gespielt, und wieder den Schritt ins Ausland zu wagen, hat mich schon gereizt.» Die fünfeinhalb Jahre in der Challenge League waren, in der Tat stets als absolute Stammkraft, dreieinhalb Saisons beim FCW und zwischendurch zwei in Wohlen. Der erste Schritt ins Ausland war jener in den Nachwuchs Arsenals. Er fiel vor gut zehn Jahren zusammen mit dem WM-Titel mit der Schweizer U-17.

«Die 3. Liga ist nicht die 1. Bundesliga», sagt Hajrovic zu seiner Wahl, «aber das Niveau ist hoch. Da kann man sehr viel lernen und sich noch weiterentwickeln.» Also sei dieser Transfer «sportlich und wirtschaftlich sicher ein Schritt nach vorne». Hajrovic unterschrieb offenbar für anderthalb Jahre mit Option auf ein weiteres. Wirtschaftlich profitierte auch der FCW, der eine Ablösesumme erhält. Und ob Hajrovics sportliche Einstufung stimmt, wird sich dann auch zeigen.

Erstellt: 17.01.2020, 09:08 Uhr

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