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Servette locker vom 0:2 zum 4:2

Der Servette FC hat seit dem Amtsantritt von Trainer Bojan Dimic keines von fünf Heimspielen gewonnen. Gegen den FCW geriet er in den ersten zehn Minuten 0:2 in Rückstand. Das hinderte ihn aber nicht daran, noch 4:2 zu siegen und wieder Zweiter zu werden.

Kofi Schulz vergab eine «sichere» Chance zum 0:3.
Kofi Schulz vergab eine «sichere» Chance zum 0:3.
Heinz Diener/Archiv

Die Ziele des FCW ausgangs dieser Saison sind nur noch sehr bescheiden. Beispielsweise hätte man sich vor dieser weiten Reise nach Genf ausrechnen können, bis auf einen Punkt an Chiasso heranzukommen – und dann in den letzten zwei Runden noch Platz 8 zu erreichen. Oder man hätte sich nach einem Erfolg in Genf sagen können, wenigstens einmal in dieser Saison zwei Spiele hintereinander gewonnen zu haben. Oder man hätte sich, wie Trainer Silvio Bordoli hinterher sagte, einfach auch an einem guten Spiel erfreuen können – «auf einem guten Platz und nach einem frühen 2:0.» Und er fragte dazu rhetorisch: «Was willst du mehr?»So rund 20 Minuten lang hinterliess der FCW dann auch den Eindruck einer spielfreudigen Mannschaft, die in der Tat fähig sein könnte, zwei unglaubliche «Serien» aufzustellen: Erstens eben jene, bei sechster (und letzter) Gelegenheit die Chance zu nutzen, ein zweites Spiel in Folge zu gewinnen. Oder, was auch eine Neuigkeit gewesen wäre in diesem Fussballjahr, vier Matches in Folge nicht zu verlieren.

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