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Spanien löst das EM-Ticket in letzter Minute

Lange lagen die Spanier gegen Schweden im Rückstand, in der Nachspielzeit kam jedoch die Erlösung. Auch Italien knorzte lange.

Spanien-Schreck Marcus Berg: Der Schwede erzielt gegen den Tabellenführer das einzige Tor. Erst in der Nachspielzeit glich Rodrigo aus und sicherte den Spaniern die EM-Qualifikation.
Spanien-Schreck Marcus Berg: Der Schwede erzielt gegen den Tabellenführer das einzige Tor. Erst in der Nachspielzeit glich Rodrigo aus und sicherte den Spaniern die EM-Qualifikation.
Keystone
Schon qualifiziert war Italien. Das Team von Roberto Mancini traf zwar früh, hatte dann in Liechtenstein aber lange Mühe.
Schon qualifiziert war Italien. Das Team von Roberto Mancini traf zwar früh, hatte dann in Liechtenstein aber lange Mühe.
Getty Images
Der letzte Sieg gelang Gibraltar vor rund einem Jahr in der Nations League gegen Liechtenstein.
Der letzte Sieg gelang Gibraltar vor rund einem Jahr in der Nations League gegen Liechtenstein.
EPA/Carrasco Ragel
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Spanien kann dank eines Last-Minute-Tores nun endgültig für die EM im kommenden Jahr planen. Der ehemalige Welt- und Europameister feierte am Dienstagabend in Solna das 1:1 gegen Gastgeber Schweden wie einen Sieg: Durch den Treffer von Rodrigo Moreno in der zweiten Minute der Nachspielzeit ist den Spaniern das EM-Ticket in der Gruppe F nicht mehr zu nehmen. Sind stehen damit als sechster Endrunden-Teilnehmer nach Belgien, Italien, Russland, Polen und der Ukraine fest. Insgesamt werden 24 Nationen an der Fussball-EM 2020 teilnehmen, die erstmals in 12 Ländern stattfindet.

Spanien holte 20 Punkte aus acht Spielen. Schweden ist Zweiter mit fünf Punkten Rückstand. Dabei sah es nach einer Niederlage gegen die Schweden aus, die in der 50. Minute durch Marcus Berg in Führung gegangen waren. Die Spanier konnten ihren Ballbesitzvorteil von 72:28 Prozent lange nicht in ein Tor ummünzen, ehe es kurz vor Schluss doch noch gelang. Dritter ist Rummänien mit einem Punkt weniger als die Schweden.

Italien knorzt lange

Schon früh sah es danach aus, dass Italien in Liechtenstein zu einem deutlichen Sieg kommen würde. Bereits in der 2. Minute erzielte Federico Bernardeschi das 1:0 für den grossen Favoriten. Dann passierte allerdings lange nichts mehr. Bis zur 70. Minute mussten sich die italienischen Fans gedulden, bis ihr Team nachlegte. Mit Andrea Belottis 2:0 war der Bann gebrochen. Alessio Romagnoli, Stephan El Shaarawy und nochmals Belotti sorgten für das schlussendlich deutliche Endresultat von 5:0.

Eine Überraschung verpasste Gibraltar. Der Schweizer Gruppengegner lag zuhause gegen Georgien 0:2 zurück, dank Toren von Lee Casciaro und Captain Roy Chipolina gelang dem Aussenseiter noch der Ausgleich. Doch Giorgi Kwilitaia schoss in der 84. Minute den 3:2-Siegtreffer für Georgien.

Kurztelegramme:

Gruppe F

Schweden - Spanien 1:1 (0:0). - Solna. - SR Turpin (FRA). - Tore: 50. Berg 1:0. 92. Rodrigo 1:1.

Rumänien - Norwegen 1:1 (0:0). - Bukarest. - SR Madden (SCO). - Tor: 62. Mitrita 1:0. 92. Sorloth 1:1. - Bemerkungen: 52. Puscas verschiesst Penalty.

Färöer - Malta 1:0 (0:0). - Torsvöllur. - SR Sanchez (ESP). - Tor: 71. Baldvinsson 1:0.

Gruppe G

Israel - Lettland 3:1 (3:1). - Be'er Sheva. - SR Hunter (NIR). - Tore: 16. Dabbur 1:0. 26. Zahavi 2:0. 40. Kamess 2:1. 42. Dabbur 3:1. - Bemerkungen: Lettland mit Oss (Neuchâtel Xamax), ohne Uldrikis (Sion) und Vanins (Zürich/beide Ersatz)

Gruppe J

Finnland - Armenien 3:0 (1:0). - Turku. - SR Manzano (ESP). - Tore: 31. Jensen 1:0. 61. Pukki 2:0. 88. Pukki 3:0.

Liechtenstein - Italien 0:5(0:1). - Vaduz. - SR Treimanis (LAT). - Tore: 2. Bernardeschi 0:1. 70. Belotti 0:2. 77. Romagnoli 0:3. 82. El Shaarawy 0:4. 92. Belotti 0:5.

Griechenland - Bosnien-Herzegowina 2:1 (1:1). - Athen. - SR Zwayer (GRE). - Tore: 30. Pavlidis 1:0. 35. Gojak 1:1. 88. Kovacevic (Eigentor) 2:1.

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