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Thun siegt dank späten Toren

Aufwärtstrend nicht bestätigt: Die Grasshoppers verlieren zu Hause gegen den FC Thun mit 0:2.

Sinnbildlich für die erste Halbzeit gewinnt Thuns Stillhart das Kopfballduell gegen Lavanchy. Tore fallen allerdings keine.
Sinnbildlich für die erste Halbzeit gewinnt Thuns Stillhart das Kopfballduell gegen Lavanchy. Tore fallen allerdings keine.
Ennio Leanza, Keystone
Die GC-Spieler können sich bei Goalie Lindner bedanken, steht es zur Pause noch 0:0. Dieser wiederum versucht seine Mitspieler wachzurütteln.
Die GC-Spieler können sich bei Goalie Lindner bedanken, steht es zur Pause noch 0:0. Dieser wiederum versucht seine Mitspieler wachzurütteln.
Ennio Leanza, Keystone
In der 94. Minute fällt die Entscheidung: Nach einem Klärungsversuch von Cvetkovic landet der Ball bei Fatkic. Dieser haut voll drauf und trifft zum 0:2. Dies ist gleichbedeutend mit dem besten Saisonstart der Thuner seit 14 Jahren.
In der 94. Minute fällt die Entscheidung: Nach einem Klärungsversuch von Cvetkovic landet der Ball bei Fatkic. Dieser haut voll drauf und trifft zum 0:2. Dies ist gleichbedeutend mit dem besten Saisonstart der Thuner seit 14 Jahren.
Ennio Leanza, Keystone
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Die beiden späten Treffer waren der Lohn für einen dominanten Auftritt des FC Thun im Letzigrund. Auch wenn das entscheidende 1:0 auf glückliche Art zustande kam: Zwei Minuten vor Schluss setzte Kenan Fatkic einen Kopfball an den Pfosten, beim anschliessenden Gerangel fiel Nicola Sutter und bugsierte den Ball blind und ungewollt mit dem Rücken ins Tor. Der eingewechselte Fatkic sorgte in der 94. Minute mit seinem ersten Super-League-Tor noch für das 2:0.

Überlegene Thuner

Die Berner Oberländer kontrollierten die Partie, wie man es von einem Meisterschaftszweiten, aber nicht unbedingt vom FC Thun erwartet. Bloss sündigten die Gäste in der Chancenverwertung, insbesondere Marvin Spielmann. Der 22-jährige Solothurner hätte schon nach drei Minuten und einem Fehler von Numa Lavanchy das 1:0 erzielen können. In der Folge hatte Spielmann drei weitere gute Chancen. Thun war die spielerisch klar bessere Mannschaft, strukturierter und eingespielter. Bis auf wenige Ausnahmen hatte es das Geschehen im Griff.

Irgendwie kullert der Ball bei Thuns 1:0 über die Linie. Video: SRF

Kurzes Aufbäumen der Hoppers

Die Grasshoppers traten gerademal zehn Minuten lang wie eine Heimmannschaft auf: Zwischen der 28. und 36. Minuten musste Thuns Keeper Guillaume Faire zweimal eingreifen. Den Schuss von Nedim Bajrami lenkte er an den Pfosten. In der 81. Minute flog ein weiterer Abschluss des 19-Jährigen nur knapp am Tor vorbei. Bajrami war dank diesen beiden Aktionen der mit Abstand gefährlichste Grasshopper Feldspieler.

GC ohne Plan

Bis auf das zehnminütige Intermezzo in der ersten Halbzeit und einem verstärkten Bemühen in der Schlussphase der Partie gab es nicht viel Erfreuliches zu sehen für den GC-Fan im Letzigrund. Ein klares Konzept war beim Team von Thorsten Fink nicht zu erkennen. Es gab besser und schlechtere Phasen, mal versuchten sich die Zürcher im Konterspiel, mal im konventionellen Aufbau. Alles mit mässigem Erfolg. Dass die Hoffnungen der Grasshoppers auf etwas Zählbares, sich nicht schon früher zerschlugen, lag an Heinz Lindner. Der österreichische Keeper war nicht zum ersten Mal in dieser Saison der beste Grasshopper.

Grasshoppers - Thun 0:2 (0:0)

3500 Zuschauer. - SR Erlachner. - Tore: 88. Sutter (Fatkic) 0:1. 94. Fatkic 0:2.Grasshoppers: Lindner; Lavanchy, Cvetkovic, Rhyner, Doumbia; Sigurjonsson, Holzhauser; Pinga, Bajrami (92. Zesiger), Bahoui (63. Jeffren); Ngoy.Thun: Faivre; Glarner, Gelmi, Sutter, Kablan; Hediger; Tosetti, Karlen (62. Fatkic), Stillhart, Spielmann (78. Salanovic); Sorgic (82. Hunziker).Bemerkungen: Grasshoppers ohne Djuricin, Nathan, Basic, Ajeti, Jeffren, Tarashaj und Arigoni (alle verletzt). Thun ohne Costanzo, Joss, Righetti, Facchinetti (alle verletzt) und Ferreira (krank). 28. Faivre lenkt Schuss von Bajrami an den Pfosten. Verwarnungen: 52. Pinga. 52. Glarner (beide Unsportlichkeit).Rangliste: 1. Young Boys 7/21. 2. Thun 8/14. 3. St. Gallen 7/11. 4. Zürich 7/11. 5. Luzern 7/9. 6. Lugano 7/9. 7. Basel 7/9. 8. Grasshoppers 8/7. 9. Sion 7/6. 10. Neuchâtel Xamax FCS 7/4.

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