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Trotz Niederlagen stimmt die Richtung

Ins Derby gegen den HC Thurgau steigt der EHC Winterthur am Freitagabend unter im Vergleich zum Vorjahr genau umgekehrten Vorzeichen – doch mit den besseren Perspektiven.

Luca Homberger (Mitte) ist in fast jeder Partie einer der auffälligsten Spieler auf dem Eis – die gegnerischen eingerechnet.
Luca Homberger (Mitte) ist in fast jeder Partie einer der auffälligsten Spieler auf dem Eis – die gegnerischen eingerechnet.

Fast genau ein Jahr ist es her: am 8. Oktober 2016 bezwang der EHCW im Derby Hockey Thurgau und hievte sich mit diesem Sieg auf Rang 1 der damaligen National League B. Michel Zeiters Aussenseitertruppe hatte eine unglaubliche Serie von sechs Siegen hingelegt und bereits 21 Punkte geholt – ein Polster, dank dem sie fast bis zum Schluss der Qualifikation auf einen Platz in den Playoffs hoffen durfte. Auf den Sieg gegen Thurgau folgte aber ein monumentales Tief mit zwölf Niederlagen hintereinander, das erst Ende November zu Ende ging. Am Freitagkommt abermals der HC Thurgau in die Zielbau Arena. Wieder sind neun Runden gespielt, wieder hat der EHCW eine Serie hinter sich. Diesmal aber sinds nicht sechs Siege, sondern sechs Niederlagen. Die Winterthurer haben auch nicht 21 Punkte auf dem Konto wie vor einem Jahr zur selben Zeit, sondern erst 12 und sie sind nicht Leader, sondern «nur» Sechster. Wäre das nach 46 Qualifikationsrunden die Klassierung, dann würden die Winterthurer jubeln. Darüber, erstmals die Playoffs erreicht und darüber hinaus das eine oder andere höher eingestufte Team hinter sich gelassen zu haben.

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