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Udinese beordert Behrami zurück nach Italien

Der italienische Club fordert vom Schweizer Verband die sofortige Rückkehr von Valon Behrami.

Darf er beim Schweizer Team bleiben oder nicht?
Darf er beim Schweizer Team bleiben oder nicht?
Keystone

Ein angeblicher formeller Fehler sorgt vor dem WM-Playoff-Hinspiel in Nordirland für Wirbel. Udinese wollte beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) die sofortige Rückkehr des angeschlagenen Valon Behrami erzwingen.

Der 13. der Serie A behauptet in einem offiziellen Communiqué, dass der SFV das Aufgebot für die beiden WM-Playoff-Spiele erst am 27. Oktober und damit fünf Tage zu spät erlassen habe.

Schon vor dem Abflug nach Belfast hatte sich Behrami einem weiteren medizinischen Untersuch bei seinem Arbeitgeber unterziehen müssen. Es ging dabei um die Oberschenkelverletzung des 32-jährigen Mittelfeldspielers, die gemäss Udinese einen Einsatz mit dem Nationalteam nicht zulässt.

SFV berät sich

Der Club droht dem SFV im gleichen Schreiben mit Konsequenzen. «Falls der Spieler nicht freigegeben oder trotz der Umstände eingesetzt wird, behält sich Udinese Calcio das Recht vor, wegen Verletzung der Fifa-Regeln sämtliche zivil- und sportrechtlichen Mittel auszuschöpfen.» Bereits beim letzten WM-Qualifikationsspiel gegen Portugal liess Udinese den verletzten Mittelfeldspieler nicht nach Lissabon reisen.

Eine Stellungnahme des SFV erfolgt frühestens am Vorabend an der offiziellen Pressekonferenz um 17.30 Uhr. Die Beteiligten beraten den Fall aktuell im Teamhotel.

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