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Wenigstens ein Punkt – nach einem 4:1

Nach einer Stunde führte der FCW gegen den souveränen Leader Neuchâtel Xamax 4:1. Er schien auf dem Weg zu einem Sieg, der ein kleiner Coup gewesen wäre. Am Ende aber musste er, nach drei Gegentoren zwischen der 62. und 72. Minute, froh sein, wenigstens einen Punkt gewonnen zu haben.

Optimaler Start: Silvio bezwingt in der 11. Minute Xamax-Goalie Laurent Walthert per Penalty zur 1:0-Führung und besorgt später auch das 2:0.
Optimaler Start: Silvio bezwingt in der 11. Minute Xamax-Goalie Laurent Walthert per Penalty zur 1:0-Führung und besorgt später auch das 2:0.
Marc Dahinden

Auf jeden Fall wars ein seltenes Spektakel, das den 2100 Zuschauern auf der Schützenwiese geboten wurde. Klar war auch, und zwar von Anfang an, dass die Neuenburger die bessere Mannschaft waren, an Spielkultur und Geschlossenheit vom FCW nicht zu erreichen. Aber Fakt war auch, dass die Winterthurer bei Halbzeit 3:1 und eine Viertelstunde später 4:1 führten – mit einer Marge also, die in aller Regel reicht, um eine halbe Stunde später als Sieger vom Platz zu gehen.Am Ende aber schafften das die Winterthurer nicht. Genauso wenig wie es die Neuenburger schafften, ihre grundsätzliche Überlegenheit, die in der letzten halben Stunde auch in eine faktische überging, zu einem Sieg zu nutzen. Es konnten also beide Mannschaften bedauern, nicht gewonnen zu haben; beide mussten aber auch froh sein, nicht verloren zu haben. Und deshalb ist das Unentschieden gerecht, notabene der erste Punktgewinn des FCW nach acht Niederlagen in Folge gegen Xamax.

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