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Wie Constantin seinen Kollegen ein Bein stellte

Der Sion-Präsident trug mit seiner Stimme dazu bei, dass die Swiss Football League bei der Wahl zum Verbandspräsidenten als Verlierer dasteht.

Forderte die SFV-Delegierten auf, seinem Vorschlag zu folgen: Sion-Präsident Christian Constantin sprach sich im Sinne der Rotation für Kurt Zuppinger, den Kandidaten der 1. Liga, aus.
Forderte die SFV-Delegierten auf, seinem Vorschlag zu folgen: Sion-Präsident Christian Constantin sprach sich im Sinne der Rotation für Kurt Zuppinger, den Kandidaten der 1. Liga, aus.
Peter Schneider, Keystone

Dominique Blanc ist neuer Präsident des Schweizerischen Fussball-Verbandes (SFV). Als Vertreter der Amateure setzte er sich im zweiten Wahlgang souverän gegen Kurt Zuppinger von der 1. Liga durch.

Die Swiss Football League stand zu diesem Zeitpunkt bereits als Verlierer fest. Ihr Kandidat Jean-François Collet war nach dem ersten Wahlgang ausgeschieden – wegen einer Stimme, die er weniger hatte als Zuppinger (29 zu 30).

Entscheidend zu diesem Resultat beigetragen hatte Christian Constantin. Der Präsident des FC Sion war der Empfehlung seiner Kollegen von der Swiss Football League nicht gefolgt und stimmte für Zuppinger statt für Collet. Er war der Ansicht, dass im Sinne der Rotation der Kandidat der 1. Liga gewählt werden müsse und sagte das auch so, als er vor dem ersten Wahlgang das Mikrofon verlangte und die 101 Delegierten dazu aufforderte, seinem Vorschlag zu folgen.

Drei Kandidaten findet Constatin «arrogant»

Tatsächlich hatte früher einmal das ungeschriebene Gesetz gegolten, dass die drei Kammern im Turnus den Verbands-Präsidenten stellen. Die Regel wurde 2001 gebrochen. Dass nun erneut alle drei Kammern und insbesondere die Swiss Football League mit eigenen Präsidentschafts-Kandidaten antraten, nannte Constantin «arrogant». Das mag für manche nach einem harten Urteil klingen. Constantin sagte nur: «Es ist die Wahrheit.»

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